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HSV-Kolumne : Calhanoglu und Lasogga müssen es richten

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Beide Spieler sind die Hoffnungsträger vor dem Relegationsspiel gegen den Dritten der Zweiten Liga. Die HSV-Kolumne von Lars Zimmermann.

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2014 | 10:30 Uhr

Hamburg | Super-Gau abgewendet und die Zahl der Hoffnungsträger verdoppelt: Der HSV kann kurz durchschnaufen. Allerdings müssen sich die Verantwortlichen bewusst sein, dass das Erreichen der Relegation nur ein Etappenziel ist.

In den vergangenen Jahren ließen die Spieler nach kurzfristigen Erfolgen gern die Zügel schleifen. Auch diesmal besteht die Gefahr, dass einige glauben, der Klassenerhalt sei sicher und Fürth könnte quasi im Vorbeigehen geschlagen werden. Dem muss Trainer Mirko Slomka in den kommenden Tagen konsequent entgegenwirken. Auf Charakterstärke und gesunde Selbstreflektion kann er nämlich leider längst nicht bei allen Kickern setzen.

Das könnte im Duell gegen den Dritten der zweiten Liga ein entscheidender Nachteil sein. Die Hamburger treffen auf einen Gegner, der mit ehrgeizigen jungen Spielern alles in die Waagschale werfen wird. Angesichts der bisher gezeigten Leistungen sind die Hamburger jedenfalls auf keinen Fall Favorit. Zumal spielerische meistens wenig bis gar nichts geht.

Mut macht das erfolgreiche Lasogga-Comeback. Mit ihm und Calhanoglu verfügt der HSV über zwei Ausnahmekönner, die Spiele zur Not im Alleingang entscheiden können. Das könnte der entscheidende Trumpf in den Relegationsspielen sein. Bleibt zu hoffen, dass das reicht. Denn auch wenn die aktuelle Mannschaft den Abstieg mehr als verdient hätte: Eine Bundesliga ohne den HSV möchte sich niemand vorstellen.

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