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Das Herzstück des Gymnasiums : Cafeteria an der Brahms-Schule in Pinneberg wird saniert

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

50 Quadratmeter große Cafeteria an der Brahms-Schule wird saniert. Kosten: 350.000 Euro. Zentrale Stromschaltanlage ausgetauscht.

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erstellt am 13.Aug.2015 | 16:30 Uhr

Pinneberg | Im Innenhof der Johannes-Brahms-Schule (JBS) trifft modern auf alt: Ein still gelegter Trabi erinnert an DDR-Zeiten, die Kletterwand und das futuristisch anmutende Spielgerät sind Kinder unserer Zeit. Der Stilmix passt. Die Schule am Fahltskamp, benannt nach dem berühmten Musiker und einflussreichsten Komponisten des 19. Jahrhunderts, wurde Ende der 1950er Jahre gebaut und 1961 eingeweiht.

„Wir haben diese Schule nicht vernachlässigt“, sagt Fachbereichsleiterin Traudchen Perrefort. Ein Erweiterungsbau, acht Klassenräume, eine Sporthalle, ein naturwissenschaftlicher Raum und eine Schulbücherei sind nachträglich gebaut worden“, sagt Perrefort. Das Herzstück der Bildungseinrichtung wird indes die neue Ca  feteria sein. Nach den Sommerferien soll sie fertig sein.

Die unterrichtsfreie Zeit nutzen Stadt, Kommunaler Servicebetrieb (KSP), Verwaltung, Bauarbeiter und Architekten dazu, das Schulbausanierungsprogramm umzusetzen und alle Schulen auf Vordermann zu bringen. Bis 2018 investiert die Stadt dafür 34,5 Millionen Euro. 20  Millionen Euro sind bereits geflossen. Die Cafeteria an der JBS kostet 350  000 Euro und die Sanierung des Physikraums 150  000 Euro. „Bei jedem der Schulräume mit Sondernutzung ist der Aufwand, der dahintersteckt, so groß wie für ein kleines Einfamilienhaus. Es geht um Statik, Lüftung, Heizung, Trinkwasser und Elektrik“, sagt Silkata Sahin-Adu, Chefin des KSP.

Ortstermin in der JBS: Der Hamburger Architekt Heinz Albrecht begrüßt uns. Er ist für die Sanierung der 50 Quadratmeter großen und in weiß gefließten Cafeteria verantwortlich. Was noch nicht zu sehen ist: Zwei Tresen sowie ein Wasch- und Küchenbereich werden eingebaut. Der Raum ist barrierefrei. Das war er vorher nicht. Außerdem gibt es nun zwei Ein- und Ausgänge. Auch die Decke wurde erneuert. Sie war feucht. Ursache: ein undichtes Dach. „Auch das wurde in Ordnung gebracht“, sagt Sahin-Adu.

Die neue Serie „Schulbausanierung“ in Pinneberg geht weiter. Jeden Donnerstag wird über den Stand der Sanierung an einer der Schulen berichtet. Am 20. August steht die Helene-Lange-Schule im Fokus.

Zwei Klassenzimmer werden zudem saniert, unter anderem gibt es einen neuen Fußboden. Die Sicherheitsbeleuchtung im Obergeschoss muss ausgetauscht werden. „Sie war sehr störanfällig“, führt Sahin-Adu aus. Künftig greift man auf LED-Leuchten zurück. Sie sind sparsamer. Jede Menge Elektroarbeiten stehen an.

Im Keller ist die Niederspannungshauptverteilung ausgetauscht worden. Es ist eine zentrale Stromschaltanlage. Sie stammt noch aus den 1950er Jahren. „Es gab immer mal wieder Stromausfälle und Schwankungen“, sagt Sahin-Adu. Doch die gehören jetzt der Vergangenheit an. Investitionskosten: 50.000 Euro. Und auch Brandschutzarbeiten sind im Gange. Ein naturwissenschaftlicher Raum ist so gut wie fertig, ein weiterer wird nach den Sommerferien ebenfalls genutzt werden können. Weitere Räume dieser Art seien im kommenden Jahr dran.

Nicht zu vergessen: Auch in der JBS-Außenstelle an der Lindenstraße wird gearbeitet: Dort ist die Heizungsanlage im Visier. Sie ließ sich nicht mehr regulieren und hat „Kinder und Lehrer gleichermaßen geärgert“, sagt Sahin-Adu.

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