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Halstenbek : Busunfall: Ursache ist weiter unklar

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Polizei und Dekra ermitteln. Schadensabteilung der VHH startet Regulierung.

Halstenbek | Halstenbek Auch mehr als einen Tag nach dem schweren Busunfall in Halstenbek steht die Ursache für den folgenschweren Crash in der Altonaer Straße nicht fest. Polizei und Dekra haben die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Laut Angaben von Polizeisprecherin Sandra Mohr wurde der Fahrer des Linienbussen bislang noch nicht vernommen.

Der 52 Jahre alte Busfahrer befindet sich nach Angaben von Polizei und der Verkehrsgesellschaft VHH noch im Krankenhaus. „Einer unserer Betriebsleiter hat ihn am Krankenbett besucht“, sagte VHH-Sprecher Martin Beckmann. Dem Busfahrer gehe es gut. Er habe einen „riesigen Schutzengel“ gehabt und nur ein paar Blessuren und Schürfwunden erlitten. Bereits Dienstag werde er voraussichtlich das Krankenhaus verlassen.

Der Unglücksbus, der – wie berichtet – am Sonnabend gegen 20 Uhr plötzlich von der Fahrbahn abkam und frontal in ein Haus krachte, befindet sich laut Beckmann auf dem VHH-Betriebshof. Dort werde er von Sachverständigen untersucht. „Wir müssen technische Ursachen für den Unfall ausschließen“, sagte der VHH-Sprecher. Inwieweit der Unfall auf einen Schwächeanfall des VHH-Mitarbeiters während der Fahrt zurückzuführen ist, steht derzeit ebenso noch nicht fest. Diese Information stammte zunächst aus Kreisen der Einsatzkräfte vor Ort.

Ein Loch in der Hauswand, die Trümmer des Carports, das von dem Bus zerstört wurde, ein abgestützter Dachvorsprung, Polizei-Absperrband: Die Folgen des Unfalls waren gestern noch deutlich zu sehen. Unterdessen haben die Verkehrsbetriebe mit den Eigentümer der beiden durch den Unfall beschädigten Häusern Kontakt aufgenommen. „Unsere Schadensabteilung hat alles in die Wege geleitet, damit die Regulierung schnell vonstatten geht“, sagte Beckmann. Zu den sieben verletzten Fahrgästen bestehe indes noch kein Kontakt. Diese seien in Krankenhäuser gekommen und die Kontakte würden aus Gründen des Datenschutzes nicht an das Unternehmen weitergeben. Laut Polizei wurde ein Unfallsachverständiger hinzugezogen. Die Schadenshöhe liege nach ersten Schätzungen bei etwa 300000 Euro.

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erstellt am 02.Feb.2015 | 11:00 Uhr

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