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Ein dickes Lob für Pinneberg : Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann besucht die Bürgermeisterin

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Rossmann begrüßt Ansiedlung von Inter-Papier am Marktplatz.

von
erstellt am 20.Apr.2016 | 12:30 Uhr

Pinneberg | Ein Haushalt ohne große finanzielle Möglichkeiten und Schelte für verfehlte Schulbausanierungen – in diesen Tagen kann Pinneberg jedes Lob gut gebrauchen. So waren die Worte von dem Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann (SPD), die er während des jährlichen Besuchs im Rathaus über die Kreisstadt äußerte, wohl auch Balsam für die Seele von Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos): „Es gibt drei Pluspunkte“, attestierte er der Stadt: die Innenstadtentwicklung in Bezug auf den Wohnbau, die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und die Ansiedlung von Inter-Papier an der Elmshorner Straße.

Dass ein Hamburger Papierunternehmen am Marktplatz baut, hatte diese Zeitung bereits berichtet. Doch bevor die Verträge nicht unterzeichnet waren, hielten sich die Verantwortlichen, was den Namen der Firma angeht, bedeckt. Knapp zwei Millionen Euro investiert das Unternehmen nun in das Bürogebäude. Baubeginn des zweigeschossigen Hauses für 30 Mitarbeiter ist für Anfang Juni geplant. Aber nicht nur ganze Firmensitze werden nach Pinneberg verlagert: Auch für Ottonormalverbraucher hat die Stadt als Wohnort starke Anziehungskraft. „Das GeWoGe-Gebäude ist fertig, auf dem ehemaligen Kreistagsgelände entsteht ein Wohnquartier und die Eigentumswohnungen auf dem ehemaligen Gelände der Wuppermanschen Kochschule sind bald fertig“, ergänzte Bürgermeisterin Steinberg. Sie rechnet mit 600 bis 800 neuen Einwohnern in der Innenstadt.

Das entspreche den Bedürfnissen der Menschen, betonte Rossmann. „Viele werden aus Hamburg kommen.“ Darunter auch viele Studenten, die in der Hansestadt keinen günstigen Wohnraum mehr finden.

Und sie alle brauchen selbstverständlich einen modernen barrierefreien Bahnhof. „Er wird von etwa 22.000 Menschen genutzt“, führte der Landtagsabgeordnete Kai Vogel (SPD) aus, der Rossmann begleitete. Wie berichtet, wurde Anfang April der Park-und-Ride-Parkplatz an der Rockvillestraße eingeweiht. Steinberg nannte die nächsten Schritte: Noch in diesem Jahr werde der Bau des Bus-Terminals in Angriff genommen. Geplant ist, 2017 mit dem eigentlichen Umbau des Bahnhofs zu beginnen. Zudem sind auf beiden Seiten der Gleise Fahrradparkhäuser in Planung. Darüber hinaus soll der Bahnhof so umgebaut werden, dass ein dreigleisiger Schienenausbau möglich wäre, für den sich Rossmann aussprach.

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