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Pinneberger Tageblatt

11. Dezember 2017 | 09:33 Uhr

A 20 : Bund treibt Ausbau weiter voran

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

2014 sollen alle Planfeststellungsbeschlüsse stehen. Auch wenn noch unklar ist, wie der Bau finanziert werden soll. Übermäßige Kritik an dem Milliarden-Vorhaben gibt es aus der Bevölkerung laut Staatssekretär Ferlemann nicht. Lediglich ein paar Menschen seien dagegen, sagte er im Gespräch mit unserer Zeitung.

shz.de von
erstellt am 31.Aug.2013 | 06:00 Uhr

Der Ausbau der A 20, von Bad Segeberg über die A 7 bis zur Elbe in Höhe Glückstadt, sowie die geplante zweite Elbquerung müsse so schnell wie möglich realisiert werden. Das sagte gestern Enak Ferlemann (Foto, CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerim, im Gespräch mit dieser Zeitung. Deshalb treibe der Bund die Organisation mit Nachdruck voran. Ferlemann sagte: „2014 werden alle Planfeststellungsbeschlüsse in Schleswig-Holstein stehen“ – sowie mindestens einer für den Weiterbau auf der niedersächsischen Seite. Schon in diesem Jahr rechne das Ministerium mit der Erteilung des Baurechts für den 6,2 Kilometer langen Tunnel unter der Elbe, der bei Fertigstellung der zweitlängste in Deutschland wäre.

Übermäßige Kritik an dem Milliarden-Vorhaben gibt es laut Ferlemann nicht: „Ich glaube, das Projekt ist gar nicht umstritten.“ Lediglich ein paar Menschen, die vom Bau betroffen wären, seien dagegen, und einige Mitglieder der Landesregierung Schleswig-Holsteins. Auf die Bedenken der Anwohner müsse der Bund bei den Planungen eingehen. „Wie es denen in der Koalition ergeht, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal“, sagte der Staatssekretär in Richtung SPD und Grüne. Denn während die Sozialdemokraten sich für den Ausbau ausgesprochen haben, wehren sich die Grünen gegen das Projekt.

Unklar sei noch, wie der Ausbau finanziert wird. Die Überlegungen seien laut Ferlemann noch nicht abgeschlossen.

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