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Pinneberger Tageblatt

19. Oktober 2017 | 04:15 Uhr

Bürgerstiftung wartet auf Kieler Votum

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Rellingen: Selbstständigkeit soll 1. Januar 2015 kommen

von
erstellt am 23.Mai.2014 | 16:00 Uhr

Das Stiftungskapital von 175 000 Euro hinterließ die Rellingerin Irmgard Lüdt (†) 2009 der Gemeinde Rellingen. Laut Geschäftsführer Klaus Parusel ist das Vermögen auf 310 000 Euro angewachsen. 10 000 Euro stehen zurzeit als „Spielgeld“ – zur Förderung von Projekten in den Bereichen „Kinder-, Jugend- und Altenhilfe, Erziehung, Kulturpflege und Sport“ – zur Verfügung. Um flexibler auf Begehrlichkeiten reagieren zu können, steht die Gründung einer selbstständigen Bürgerstiftung kurz bevor. Doch noch fehlt ein Detail: die Zustimmung des Kieler Innenministeriums.

Erst vor drei Tagen weilte Parusel deshalb in der Landeshauptstadt, um entscheidende Gespräche zu führen. Mit dem Ergebnis: Kiel poche auf weitere Abstimmungen mit Experten der Kommunalaufsicht in Elmshorn sowie in der Finanzbehörde in Itzehoe. „Es hängt vor allem damit zusammen, dass wir eigene Aktivitäten auf die Beine stellen“, versucht Parusel das komplixierte Rechtsgeflecht zu erläutern. Fakt ist: Juristische Fehler müssten vermieden werden.

Fakt ist auch, dass der Rellinger Hauptausschuss den Entwurf der Satzung sowie den Entwurf über das Stiftungsgeschäft zustimmend zur Kenntnis genommen hat.

Für Parusel steht fest: Zum 1. Januar 2015 soll die zurzeit „treuhänderisch verwaltete Bürgerstiftung in eine selbstständige rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts überführt werden“. Vorausgesetzt, die schriftliche Anerkennung durch das Innenministerium liegt vor.



> www.buergerstiftung-rellingen.de


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