Pinneberg : Bürgerstiftung hilft Rosengarten

Engagieren sich gemeinsam für den Rosengarten: Joachim-Ulrich Haß (von links), Bettina Fischer und Nils Gehrmann.
Engagieren sich gemeinsam für den Rosengarten: Joachim-Ulrich Haß (von links), Bettina Fischer und Nils Gehrmann.

Zwei neue Bänke ergänzen das Angebot im Park. Bühnenbereich vorerst abgeschlossen. Sitzgruppen sollen erneuert werden.

shz.de von
02. Mai 2015, 16:00 Uhr

Pinneberg | Joachim-Ulrich Haß zeigte gestern stolz auf den Bühnenbereich im Pinneberger Rosengarten. „Er sieht fast genauso aus wie er damals bei Gründung des Rosengartens war. Der Bereich ist vorerst abgeschlossen“, sagte der Vorsitzende des Freundeskreises Rosengarten Pinneberg.

Der Mix aus bunten Plastikbänken ist weißen Holzbänken gewichen. Zwei Ranksäulen stehen vor dem Platz, an dem gestern Nachmittag das Maikonzert des Soundorchesters und Spielmannszugs Rot-Weiß Pinneberg stattfgefunden hat. „Ohne Unterstützung wäre das alles nicht möglich“, sagte Haß. Daher war die Freude beim Vereinsvorsitzenden groß, dass die Bürgerstiftung VR Bank Pinneberg den Rosengarten erneut finanziell untersützt. Für 1882,56 Euro wurden zwei neue weiße Bänke angeschafft, von denen mittlerweile 14 Stück das Bild der Parklandschaft prägen. „Als ich den Rosengarten das erste mal gesehen habe, war ich total überrascht, was für eine Perle es mitten in Pinneberg gibt“, sagte Nils Gehrmann, Leiter Öffentlichkeitsarbeit der Volksbank Pinneberg-Elmshorn, der die Stiftungsberaterin Bettina Fischer begleitete. „Wir werden das Projekt auch zuküntig unterstützen, wenn es uns möglich ist“, sagte Fischer. Aufgrund der geringen Zinsen seien die Gelder, die sie ausschütten könne aber rückläufig – die Anzahl der Anfragen steige hingegen stetig.

Bedarf für weitere Unterstützung sieht Haß im gesamten Park. „Wir arbeiten derzeit an einem Entwicklungskonzept, um den Park wieder so herzustellen wie er 1935 gegründet wurde“, so der Vereinsvorsitzende. 1941 war der Rosengarten kriegsbedingt einem Kartoffelacker gewichen und 1948 erst wieder aufgebaut worden. „In den 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren wurde ständig von den jeweiligen Verantwortlichen erweitert“, so Haß. Vor allem die „Betonwannen“ empfinde er als störend. Doch zunächst sollen in naher Zukunft die Sitzgruppen erneuert werden. „Der alte Kram und Gammel soll verschwinden“, sagte Haß vorausplanend.

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