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17. Interkulturelle Woche in Pinneberg : „Brücken der Freundschaft“ bauen

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

In ungewohnte Welten abtauchen und die Berührungsängste gegenüber dem Fremden abbauen – kurz für mehr Integration werben. Darum geht es bei der 17. Interkulturellen Woche, die am 21. September startet.

Feierlich startet die Veranstaltungswoche, die unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Urte Steinberg steht, mit dem interkulturellen Fest am Sonnabend, 21. September, ab 14 Uhr im Geschwister-Scholl-Haus an der Bahnhofstraße.

Unter dem Motto „Brücken der Freundschaft“ ist bei dem Fest für Groß und Klein ein abwechslungsreiches Programm geplant. Die Tanzgruppen des Vereins „Brücken der Kulturen“ haben ebenso ihren Auftritt wie die „Les Elus de Dieu“, eine Gospeltruppe mit kongolesischen Wurzeln. Kinder können sich beim Theater und Kunstworkshops austoben. Neue kulinarische Erfahrungen können die Besucher am internationalen Buffet sammeln. Der gesamte Erlös des Festes kommt dem Frauenhaus Pinneberg zugute. „Das Geld wird von den Kindern und Frauen gebraucht. Gleichzeitig werben wir auch für die Einrichtung, die immer weniger Zulauf von Migrantinnen hat“, erklärt Levent Sen, Vorsitzender des türkischen Elternvereins Pinneberg.

Insgesamt sind neun Organisationen an der interkulturellen Woche beteiligt. „Ich freue mich über das große ehrenamtliche Engagement“, sagte Steinberg. Bisher immer besonders beliebt war die internationale Küche im pino Café, die auch dieses Jahr im Rahmen der interkulturellen Woche von Montag, 23. September, bis Freitag, 27. September, in der Bahnhofsstraße 12 zu finden ist. Jeden Mittag wird ein anderes ausländisches Gericht inklusive Informationen über die jeweilige Nation angeboten.

Weitere Veranstaltungen während der Woche: Ein Tag der offenen Tür bei der jüdischen Gemeinde (Clara Bartram-Weg 14) am Sonntag, 22. September, ein Frauenfrüstück im pino Café am Mittwoch, 25. September, sowie ein Vortrag zum Thema „Frauenwirklichkeiten in unterschiedlichen Kulturen“ am Donnerstag, 26. September, ab 19 Uhr in der Frauenberatung Pinneberg (Dingstätte 25). Interessierte Frauen werden hier um eine Anmeldung unter (0 41 01) 5 131 47 gebeten.

Am letzten Tag der Veranstaltungswoche, also am Freitag, 27. September, findet traditionell der Tag des Flüchtlings statt. Geplant ist die Vorführung eines 14-minütigen TV-Beitrags von „report mainz“ über die Verhinderung der Flüchtlingsaufnahme an den Europäischen Grenzen. „Wir wollen an die Politik appellieren , sich für mehr humanitäre Flüchtlingshilfe einzusetzen, aber auch speziell auf die Situation der Flüchtlinge im Kreis Pinneberg aufmerksam machen“, so Ludger Fischer vom Diakonieverein Migration.

 

 

 

 

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erstellt am 06.Sep.2013 | 16:00 Uhr

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