Zwischen Hamburg und Kiel : Brombeerpflücker sorgen für Polizeieinsatz und Bahnstreckensperrung

Die vermeintlich kostenlosen Früchte, werden letztlich doch noch teuer. Es drohen hohe Bußgelder.

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27. September 2016, 13:44 Uhr

Hamburg/Kiel | Am Montagnachmittag gegen 15:00 Uhr bemerkte ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn mehrere Personen in unmittelbarer Gleisnähe der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Kiel, die dort Brombeeren pflückten. Dass sie sich dabei in Lebensgefahr gebracht haben, war den Fruchtliebhabern wohl nicht bewusst. Die Bundespolizei sperrte daraufhin unverzüglich die Strecke für etwa zwanzig Minuten.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei wiederholt eindringlich: Das Betreten des Gleisbereiches ist verboten. Moderne Züge sind sehr leise und erst sehr spät zu hören. Sie haben einen langen Bremsweg aufgrund der hohen Geschwindigkeit. Auch ist die Sogwirkung der Züge keinesfalls zu unterschätzen.

Da keine Streife der Bundespolizei in der Nähe war, wurde der weitere Einsatz von Beamten der Landespolizei durchgeführt. Bei den Pflückerinnen handelte es sich um zwei Frauen, die im Gleisbereich in aller Seelenruhe Brombeeren pflückten. Nachdem beide aus dem Gefahrenbereich gebracht wurden, konnte die Bahnstrecke wieder freigegeben werden.

Die vermeintlich kostenlosen Früchte, werden letztlich doch noch teuer - gegen die 39 und 45 jährigen Frauen wurden Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen gestellt, die wohl „saftige“ Verwarngelder zur Folge haben werden. Auch entstanden durch das Fehlverhalten und die daraus resultierende Streckensperrung Zugverspätungen.

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