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Portraitserie zum Familientag : Britta Stender - die bibelfeste Brandbekämpferin aus Elmshorn

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Jede Woche zeigt shz.de, welchen Berufen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren im Kreis nachgehen.

Elmshorn | Sie sind zur Stelle wenn es brennt, helfen bei Überschwemmungen und nach Unfällen oder wenn die Katze nicht vom Baum herunterkommt: Die ehrenamtlichen Feuerwehrkameraden sind Helden des Alltags und an 365 Tagen im Jahr einsatzbereit. Dabei haben die Feuerwehrmänner und -frauen auch noch einen Alltag fernab der Wehr.

Unter den etwa 3000 Mitgliedern des Kreisfeuerwehrverbands (KFV) Pinneberg sind Köche und Ärzte, Bankkaufleute und Schornsteinfeger, Landwirte und Pastoren. Einige Kameraden der Wehren aus dem Kreis Pinneberg stellen wir Ihnen, liebe Leser, jeden Mittwoch in Ihrer Wochenzeitung vor.

Dieses Mal: Britta Stender. Die 51-Jährige ist in Elmshorn als Pastorin in der Friedenskirchengemeinde tätig. Zur Feuerwehr sei sie dank eines hartnäckigen Nachbars gekommen. Damals wohnte sie in Sieseby an der Schlei, da sie in Damp arbeitete. „Es war eine tolle Möglichkeit, um in die Dorfgemeinschaft einzusteigen und erste Kontakte zu knüpfen“, berichtet Stender.

Pastorin im Einsatz

Als die Pastorin nach Elmshorn zog und im Jahr 1996 die Stelle der Friedenskirchengemeinde annahm, bot sie der Feuerwehr Unterstützung als Notfallseelsorgerin an – und schon wurde sie erneut zur Feuerwehrfrau, da die Bedingung für seelsorgerliche Hilfe der Eintritt in die Wehr war. Stender schreibt nicht nur der Betreuung der Kameraden nach einem schweren Einsatz, sondern auch der präventiven Seelsorge eine große Rolle zu. „Es ist so wichtig, den Umgang mit dramatischen und ungeplanten Situationen im Vorwege zu üben und darauf vorbereitet zu sein“, erklärt sie.

An der Feuerwehr reizt die Gruppenführerin vor allem, dass sie in Kontakt mit einer Altersgruppe tritt, die in der Kirche kaum vertreten ist: „Das Besondere ist, dass ich viel in Kontakt mit kirchenfernen Menschen komme.“ Außerdem genießt sie die körperliche Anstrengung als Ausgleich zu ihrem Job in der Kirche. Allerdings ist ihr vielseitiges Engagement in der Feuerwehr mit sehr viel zeitlichem Aufwand verbunden. So bleibt ihr oft nur ein freier Abend in der Woche. „Der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall, die Kameradschaft, die wir Woche für Woche zusammen erleben, ist einzigartig“, sagt Stender.

Am Sonntag, 10. September, wird gleich doppelt Geburtstag gefeiert: Der Kreisfeuerwehrverband Pinneberg feiert sein 125-jähriges Bestehen und der Kreisjugendring Pinneberg seinen 70. Geburtstag. Als dritter Veranstalter ist der Pinneberger A. Beig-Verlag dabei. Auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale, Alte Bundesstraße 10, wird es in der Zeit von 11 bis 17 Uhr Konzerte auf mehreren Bühnen, viele Imbissstände und jede Menge Spiel- und Spaßaktionen geben. Alle Infos finden Sie hier.
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