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Uetersen : Brandschützer blicken auf ein stürmisches Jahr zurück

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Allein die Orkane "Christian" und "Xaver" sorgten für 57 der insgesamt 239 Einsätze im letzten Jahr.

shz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 16:00 Uhr

74 Aktive, 66 Männer und acht Frauen, sind in der Freiwilligen Feuerwehr Uetersen. 70 von ihnen meldeten sich auch auf der Jahreshauptversammlung pünktlich zur Stelle. Bürgermeisterin Andrea Hansen war voller Bewunderung: „Von Ihrem Teamgeist können wir alle viel lernen“, schloss die Chefin der Wehr ihre Ansprache.

Wehrführer Karsten Schütt verlas den Rückblick auf ein „turbulentes, stürmisches Jahr“: 239 Einsätze habe es gegeben, 20 davon als Nachbarschaftshilfe in anderen Gemeinden. Die Stürme Christian und Xaver sorgten für 57 Einsätze. Zur allgemeinen Erheiterung hatte Schütt auch ein paar Kuriositäten parat: Ausgerechnet Enten mussten vor dem Ertrinken bewahrt werden und ein Dachdecker konnte ohne Hilfe nicht auf festen Boden zurück.

Auch an ruhigen Tagen habe es genug zu tun gegeben. Mehr als 100 Kinder wurden über Brandgefahren aufgeklärt. Zahlreiche Kameraden beteiligten sich an Fortbildungsmaßnahmen. Auch die Betreuung und Ausbildung der 25-köpfigen Jugendfeuerwehr nahm viele Dienststunden in Anspruch. Schütt will in Zukunft die Nachwuchswerbung intensivieren. Dazu soll eine Arbeitsgemeinschaft „Marketing“ ins Leben gerufen werden.

Feuerwehr steht finanziell gut dar

Martin Röhrs erstattete den Kassenbericht. Dank 487 fördernder Mitglieder geht es der Wehr gut. Röhrs verließ nach diesem Auftritt die Wehr, da er aus beruflichen Gründen nach Itzehoe umzieht. Zu seinem Nachfolger als Kassenwart wurde Frank Wagner gewählt. Außerdem mussten zwei neue Gruppenführer gekürt werden. Nach einstimmigem Votum übernahmen Sönke Brandt die Gruppe 40/23 und Stefan Plump die Gruppe 40/52. Da Brandt bisher in seiner Gruppe stellvertretender Führer war, wurde die Wahl eines Nachfolgers nötig. Sie fiel auf Erik Clasen.

Mit Grußworten von Bürgervorsteher Adolf Bergmann, Bürgermeisterin Hansen und Olaf Kielmann vom Kreisfeuerwehrverband endete die Versammlung.

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