Dörfer-Olympiade : Borstel-Hohenraden sichert sich den Titel

Wenig Bodenkontakt war das Erfolgsgeheimnis beim Schmierseife-Weit-Rutschen.
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Wenig Bodenkontakt war das Erfolgsgeheimnis beim Schmierseife-Weit-Rutschen.

Der Gastgeber holt sich den Wanderpokal im zweiten Anlauf.

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10. Juli 2017, 16:00 Uhr

Borstel-Hohenraden/Kummerfeld | „Dass ihr Euch überhaupt hier hin traut. Geht doch zurück in Euer Dorf.“ Schon vor dem Beginn der zweiten Dörfer-Olympiade auf dem Sportplatz in Borstel-Hohenraden stichelten die Teams gegeneinander. Aber völlig friedlich. Doch mit wahrer Freundschaft war es am Sonnabend mit dem Start des ersten Spiels vorbei.

Für die acht Teams – vier aus Borstel-Hohenraden und vier aus Kummerfeld – mit mehr als 50 Teilnehmern ging es außer um den Teamsieg vor allem darum, den Wanderpokal in ihr Dorf zu holen. Übrigens auch den zweiten. „Ich vermute, dass es sich schon rumgesprochen hat, dass uns der Pokal abhandengekommen ist“, räumte Kummerfelds Bürgermeisterin Erika Koll (SPD) ein. Der Wanderpokal war bei einem Einzelhändler ausgestellt und vermutlich gestohlen worden. Daher sorgten die Kummerfelder für Ersatz. Um die Sicherheit des zweiten Wanderpokals müssen sich die Kummerfelder aber keine Gedanken machen. Nach den Disziplinen „Hüpfburg-Parcours“, „Lkw-Ziehen“, „Schmierseife-Weitrutschen“ und „Heuhaus-Bauen“ entschied der erste Durchgang des Tauziehens bereits über den Sieg für Borstel-Hohenraden. Die Teamwertung ging an „Kummerfeld 2“.

„Tolles Wetter, gute Stimmung, ein gerechtes Ergebnis – besser kann es nicht laufen“, freute sich Organisator Maritn Becker. Er und Thomas Fischer gaben schon das Versprechen, die Veranstaltung auch im kommenden Jahr auszurichten. „Ein Vertreter aus Prisdorf hat sich das heute angeschaut und ich hoffe, dass sie im kommenden Jahr auch dabei sind“, sagte Becker. Fischer legte nach: „Wir hoffen, dass irgendwann alle Gemeinden des Amts Pinnau teilnehmen.“ Nachdem die Freie Wählergemeinschaft die Veranstaltung im vergangenen Jahr initiiert hatte, wurden in diesem Jahr drei Viertel der Kosten durch Sponsoren gedeckt. „Es ist toll, dass auch die uns unterstützten und an unsere Idee glauben“, sagte Fischer.

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