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Zwischen Einigung und Streit : Bönningstedts Bürgermeister Peter Liske blickt auf das vergangene Jahr zurück

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das politische Klima ist durch Aggressionen belastet. Dennoch konnten Themen entscheidend vorangebracht werden.

von
erstellt am 08.Jan.2016 | 00:36 Uhr

Bönningstedt | Das vergangene Jahr in Bönningstedt schwankte zwischen Bewegung und Stagnation, zwischen Einigkeit in den politischen Gremien und Streit: Manche Themen konnten entscheidend vorangebracht werden – zum Beispiel wurde mit dem Kauf einer gebrauchten Drehleiter nach jahrzehntelangem Streit eine Lösung im Brandschutz erzielt –, andere dagegen liegen auf Eis, wie etwa die Debatte um den Posten der Gleichstellungsbeauftragte oder die Diskussionen um den Erbpachtvertrag der Gemeinde für das Gelände des Bönningstedter Tennisclubs (BTC). Im Rückblick beantwortet Bürgermeister Peter Liske (BWG) die Fragen nach..

...der schwierigsten Aufgabe:
Peter Liske: Ich freue mich, dass Bönningstedt bisher fast alle Flüchtlinge, die der Gemeinde zugewiesen wurden, im Ort aufnehmen konnte.

...der größten positiven Überraschung:
Die Politik hat endlich zu einer Einigung zum Anbau der Feuerwache gefunden und wir konnten kurzfristig 20 zusätzliche Plätze zur Krippenbetreuung erhalten beziehungsweise schaffen.

...die größte negative Überraschung:
Getrübt wird der Rückblick durch die massive zunehmende Aggression einzelner Politiker, die das gesamte politische Klima belasten.

...den dringlichsten Aufgaben im neuen Jahr:
In Bönningstedt stehen auch 2016 einige komplizierte Themen auf der Agenda. Wir müssen mit unverändert hohen Flüchtlingszahlen rechnen, was viel Energie für die Unterbringung und Betreuung bedürfen wird. Der Anbau der Feuerwache muss nun ebenso umgesetzt werden wie der Umbau der Zwergenhütte zur Integration der Krippenplätze. Ich erwarte eine Klärung über die Zukunft des Amtssportplatzes zum Wohl sowohl der Gemeinschaftsschule als auch des SV Rugenbergen sowie eine stimmige und rechtssichere Positionierung mit den Eigentümern des Marktes und des Bunge-Geländes hinsichtlich der Ausrichtung auf die Nahversorgung. An der Kieler Straße werden weitere Alleebäume im Ortsinneren gepflanzt werden, was unser Dorf schöner machen und den Verkehr beruhigen soll. In der monatelangen Phase zwischen Abriss und Wiederaufbau der Autobahnbrücke wird der Bus nach Norderstedt über Hasloh fahren.

...der weitesten Dienstreise:
Sie führte zur Landesplanung nach Kiel.

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