Blumen und Hamburger Hafen: Pinneberger Künstlerin in Schenefeld

Edwin Zaft (links) und Petra Jacobsen sind Künstler, die in der Galerie von Gerd Uhlig ihre Werke präsentieren.
Edwin Zaft (links) und Petra Jacobsen sind Künstler, die in der Galerie von Gerd Uhlig ihre Werke präsentieren.

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21. Juni 2018, 12:44 Uhr

Farben, Formen, Striche, Tupfer – diese Darstellungsformen stechen ins Auge, sobald man die Galerie Gerd Uhlig im „Stadtzentrum“ Schenefeld betritt. Großformatige Abbildungen von Wäldern und Blumen schmücken die Wände, ebenso abstrakte Gemälde. Auch ganz kleine Malereien findet das suchende, kunstbegeisterte Auge. In der Galerie wird morgen eine neue Ausstellungsrunde beginnen. Zu sehen sind Werke der Pinneberger Künstlerin Petra Jacobsen, der Hamburgerin Alica Kaufmann sowie Skulpturen von Ingrid Ullrich und Miniaturgemälde von Edwin Zaft. Los geht es ab 12 Uhr.

„Zirka sechs Wochen lang werden dann die Werke so hier zu sehen sein“, sagt Gerd Uhlig, Inhaber der Galerie. „Die Eröffnung der Ausstellung halten wir ganz schlicht. Es wird kein Rahmenprogramm mit Musik, Lesung oder Ähnlichem geben.“ Die Besucher seien so nicht gezwungen, zu einem bestimmten Zeitpunkt vorbeizuschauen. Die Räume sind zwischen 12 und 18 Uhr für Interessierte geöffnet.

Die Künstler selbst werden auch vor Ort sein. „Wir freuen uns auf die netten Gespräche. Der Austausch mit potenziellem Klientel hat etwas sehr Reizvolles“, erzählt Jacobsen. Sie ist seit 25  Jahren künstlerisch aktiv, so dass sie vom Verkauf ihrer Arbeiten leben kann. Ihr Steckenpferd seien das Abstrakte, Blumen und der Hamburger Hafen. Das Abstrakte lasse sie entspannen, da sie nicht so auf Konturen und Genauigkeit von Formen achten müsse. Und wie kam es zu den floralen Motiven? „Frauen ohne Blumen? Das ist wie Frauen ohne schöne Schuhe oder Make-up“, sagt die Pinnebergerin lachend. Der Hamburger Hafen als Kunstobjekt habe sie schon immer magisch angezogen.

Zaft zeigt kleine Besonderheiten in den Räumen des Ateliers. Die Idee dazu kam ihm zufällig: Es sind Deckel von Zigarrenkisten, auf denen einzigartige, kleine Horizont-Gemälde entstanden sind. Die Besucher der Galerie Uhlig erwartet eine harmonische Zusammenstellung. Zum Träumen laden die Werke alle ein. Geöffnet ist am Freitag von 17 bis 19 Uhr und am Sonnabend von 12 bis 15 Uhr.

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