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Pinneberg : „Blues Brothers“ im Einsatz fürs Rote Kreuz

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ein neues Klavier vom Roten Kreuz für Schülerkonzerte und die Konzertreihe in der Friedhofskapelle Hogenkamp: Das dankte Musikschulleiter Winfried Richter mit einem Benefizkonzert für das DRK in der Kapelle zum Thema „Vielfalt am Klavier“.

Die Konzertreihe der Musikschule in der Friedhofskapelle hat sich in den anderthalb Jahren ihres Bestehens gut etabliert. „Die Konzerte sind gut besucht, die Akustik ist hervorragend und wir haben noch den schönen Park drum herum“, freute sich der Institutsleiter. Jetzt gibt’s noch das Klavier obendrauf, das als Leihgabe zur Verfügung gestellt wird. Reinhold Kinle vom DRK und Wolfgang Krohn vom Kreisverband Pinneberg kündigten an, dass die Spenden des Benefizkonzerts für die Ausstattung des Schulsanitätsdiensts genutzt werden. Klavierlehrerin Teri Wheeler-Pinzolas eröffnete das Konzert mit Balladen von Frédéric Chopin, darunter die dritte Ballade, die auf dem Gedicht „Undine“ von Adam Mickiewicz beruht. In der kleinen Kapelle kam der Klang des Flügels hervorragend zur Geltung: Die schwierigen, ineinander verschwimmenden Chopin’schen Läufe perlten wie Wasserkaskaden von den Wänden zurück in den Raum.

Querflötenlehrerin Birgit Aly und Klavierlehrer Waldemar Saez Eggers präsentierten François Poulencs „Sonate für Flöte und Klavier“. „Normalerweise erzähle ich dazu eine Tiergeschichte, um Kindern das Stück näher zu bringen, doch hier wollen wir den Klang für sich sprechen lassen“, so Aly. Den Abschluss machten die „Blues Brothers“, fünf Schüler, die stilecht mit schwarzem Anzug und Sonnenbrille ganz lässig Boogie- und Bluesmelodien zum Besten gaben. Bei den Zuschauern kam der Auftritt so gut an, dass sie zunächst einfach sitzen blieben. Am Ausgang kamen 370 Euro Spenden zusammen, die von Richter sofort an das DRK übergeben wurden.

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erstellt am 28.Aug.2013 | 00:33 Uhr

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