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Sportflächen in Schenefeld : Blau-Weiß 96 legt Konzept-Ideen vor

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Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Eine zusätzliche Gymnastikhalle am Schulzentrum und eine Sporthalle an der Blankeneser Chaussee sind denkbar.

Schenefeld | Wenn es um die Entwicklung der Sportstätten in Schenefeld geht, spricht Blau-Weiß 96 mit seinen mehr als 3000 Mitgliedern ein gewichtiges Wort mit. Der Verein hat einen Architekten beauftragt und erste Konzept-Ideen erarbeitet. „Wir haben eine Diskussionsgrundlage in den Ring geworfen, mit der sich die Sportstätten-AG beschäftigen kann, die im April erstmals tagt“, sagt Vereinschefin Marga Gätjens.

Blau-Weiß fehlt eine zusätzliche Sportfläche. Das ist seit langem bekannt. Doch mit einem Sportentwicklungskonzept sollen für alle Vereine und Bürger zukunftsfähige Lösungen erarbeitet werden. Die Stadt hat inzwischen eine Umfrage bei allen Schenefelder Vereinen gestartet. In einem zweiten Schritt soll auch externe Unterstützung eingekauft werden.

„Wir planen für die nächsten 20 Jahre“, betont Gätjens. Das Problem: Flächen sind in Schenefeld knapp. Deshalb setzt Blau-Weiß auf die Erweiterung und Verbesserung der Anlagen Achter de Weiden und Blankeneser Chaussee. Eine Planung, die laut Gätjens in zwei Schritten umgesetzt werden könnte.

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Schritt eins: Das Stadion Achter de Weiden erhält einen Kunstrasenplatz, wäre dann ganzjährig nutzbar. „Das würde zu einer Entspannung führen“, sagt Gätjens. Zudem kann sich der Verein einen Anbau an die neue Sporthalle vorstellen. Hier könnte eine zusätzliche Gymnastikhalle entstehen. „Der Bedarf an Sportangeboten für ältere Menschen nimmt weiter zu“, betont die Vereinschefin. Im Obergeschoss des Anbaus soll trainiert, das Untergeschoss unter anderem als als Umkleidekabine und Lagerraum genutzt werden.

Schritt zwei: Der eine Sportplatz an der Blankeneser Chaussee erhält einen Kunstrasenplatz. Zudem könnten an diesem Standort ein Kleinspielfeld – ebenfalls mit Kunstrasen ausgestattet – und eine neue Sporthalle gebaut werden.

Andreas Wilken, Abteilungsleiter Fußball, spricht von einem „ambitionierten Projekt, das auch viel Geld kosten wird“. Er kann sich vorstellen, dass sich der Verein finanziell an der Umsetzung beteiligen werde. Fest steht: Kommt der Kunstrasenplatz im Stadion Achter de Weiden, bräuchte Blau-Weiß keinen weiteren Fußballplatz. Wird das gesamte Konzept umgesetzt, könnte der Fußballplatz an der Gorch-Fock-Straße multifunktional genutzt werden.

Die Kosten: Wer von einem Kunstrasenplatz spricht, muss bis zu 500.000 Euro für die Umsetzung in die Hand nehmen. Doch die Finanzierung möchte Vereinschefin Marga Gätjens zunächst hinten anstellen. „Es geht zunächst darum, Ziele zu definieren und Entscheidungen zu treffen.“

Rumeiern geht nicht mehr. Blau-Weiß 96 hat seine Hausaufgaben gemacht. Die Pläne werden der Politik und der Stadt zur Verfügung gestellt – damit sich etwas bewegt.

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erstellt am 28.Mär.2015 | 10:00 Uhr

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