zur Navigation springen

Kreis Pinneberg : Bildungspolitischer Auftrag für den KSV

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Wie sehen die neuen Aufgaben des Kreissportverbandes aus? Die Politik macht sie darüber bereits Gedanken.

Der bestehende Vertrag zwischen Kreis Pinneberg und Kreissportverband (KSV) läuft am 31. Dezember 2014 aus. Eigentlich wäre dies bereits ein Jahr früher der Fall, doch die Mitglieder des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport beschlossen, den bestehenden Vertrag um ein Jahr zu verlängern. In einer Arbeitsgruppe mit Vertretern des KSV, der Kreisverwaltung und Politikern soll ab kommenden Dienstag ein neuer Vertrag erarbeitet werden.

Wie die Kreistagsfraktionen SPD und Grüne dieser Zeitung am Mittwochabend mitteilten, haben sie sich bereits im Vorfeld „auf eine gemeinsame Linie verständigt“. Die Kernaufgaben des KSV sollten nach Meinung der beiden Fraktionen weiterhin bestehen. Die aktuellen Entwicklungen im Sport sollten allerdings im neuen Vertrag berücksichtigt werden.

„Kooperationsmöglichkeiten mit Ganztagsschulen sind ein wichtiges Thema, das wir gern berücksichtigen würden“, sagte Werner Harms (SPD) gestern im Gespräch mit dieser Zeitung. Zudem sollten die Förderung des Kinderschutzes im Sport und die Förderung der Integration von Menschen mit und ohne Behinderung sowie mit Migrationshintergrund aufgenommen werden.

Auch die anderen Kreistagsfraktionen sagten gestern gegenüber dieser Zeitung, dass sie auf einen neuen Vertrag hoffen, der dem KSV ermöglicht, seine Arbeit vernünftig weiterzuführen. „Der KSV hat einen ganz wichtigen bildungspolitischen Auftrag“, begründete Hans-Ewald Mertens (bürgerliches Ausschussmitglied für die Fraktion Die Linke und Piraten).

Kerstin Seyfert (CDU) sagte: „Unsere Fraktion möchte sich am Dienstag zunächst anhören, welche Ideen der Kreissportverband hat.“ Erst danach wolle die CDU innerhalb der Fraktion über dieses Thema diskutieren.

Ähnlich sieht es auch Klaus Bremer (FDP). Seine Fraktion werde zunächst die Forderungen des KSV abwarten. „Die haben sicherlich neue Ideen. Der Vertrag sollte dann modernisiert werden“, sagte er. Bremer rechne damit, dass die Zusammenarbeit mit dem KSV gut funktionieren werde.

Der KSV wollte sich im Vorfeld noch nicht über seine Wünsche äußern. „Wir möchten den Ideen der Arbeitsgruppe nicht vorgreifen“, sagte Elke Schröter vom KSV gestern.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 18.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen