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Pinneberger Tageblatt

12. Dezember 2017 | 13:46 Uhr

Halstenbek : Bildung unter einem Dach vereint

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Einweihung von Bücherei und Volkshochschule. Beide Einrichtungen sind in die ehemalige Schule gefeiert.

shz.de von
erstellt am 01.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Halstenbek | Hexe Knickebeins Zauberring suchen, sich als Dieb und Sherlock Holmes verkleiden und bei der Kinderliedermacherin mitmusizieren: Bei der Einweihung der Schule Nord als neues Halstenbeker Bildungszentrum kamen Kinder und Erwachsene auf ihre Kosten. Mit zahlreichen Musik-Auftritten und anderen Programmpunkten wurde der Einzug von Volkshochschule (VHS) sowie Bücherei in die ehemalige Schule gefeiert.

„Was lange währt, wird endlich gut“: Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann und Bürgervorsteher Otto Sajitz (CDU) begrüßten zahlreiche Gäste. Die Bürgermeisterin erinnerte an die Geschichte der im Jahre 1891 in Betrieb gegangenen Schule. Sie sei in 123 Jahren mehrfach umgebaut und erweitert worden. „Dies hat sich als problematisch und teuer erwiesen“, so die Bürgermeisterin. So mussten eine Menge Auflagen – beispielsweise zum Brandschutz – umgesetzt werden, bevor Bibliotheks- und VHS-Mitarbeiter ihren zentral gelegenen Arbeitsplatz beziehen konnten. Gestiegene Kosten mussten in einzelnen Gremien diskutiert werden. „Aber erfreulicherweise hat unsere Politik alles mitgetragen und damit den Weg für ein modernes Raumangebot in zentraler Lage für VHS und Bücherei frei gemacht“, lobte Hoß-Rickmann.

Die Bürgermeisterin wies darauf hin, dass ein solches Vorgehen in der heutigen Zeit „defizitärer kommunaler Haushalte“ nicht selbstverständlich sei. „Dies unterstreicht die besondere Bedeutung, die die Verantwortlichen dem Thema Bildung einräumen“, sagte die Verwaltungschefin.

Die Einweihung bezeichnete die Bürgermeisterin aus ihrer Sicht als ehemalige VHS-Leiterin sogar als „eigenen großen Traum“. Sie und ihr Team bezogen damals ein „provisorisches Quartier in absoluter Ortsrandlage am Neuen Weg in eigentlich für den Unterricht ungeeignete Räume.“

Wie die Bürgermeisterin freuten sich auch die kommissarische VHS-Chefin Elisabeth Anstipp und die neue VHS-Leiterin Beate Lorkowski über die gut ausgestatteten, großzügigen und hellen Räume. „Ich finde unsere neue VHS und die Lage mitten im Ortskern grandios“, freute sich Anstipp. Auch Heidrun Tummoßeit, Leiterin der Bücherei zeigte sich dankbar über die 340 Quadratmeter großen Räumlichkeiten im Erdgeschoss. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der VHS, bei der es noch viel Potential gibt“, so Tummoßeit.

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