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Pinneberger Tageblatt

23. Oktober 2017 | 08:27 Uhr

Pinneberg : BI Hogenkamp zweifelt Prognose an

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Pro Westanbindung: Anwohner organisieren auf eigene Faust Verkehrszählung.

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2013 | 00:00 Uhr

In einer zweiten Bürgerinitiative (BI) versammeln sich Befürworter der westlichen Anbindung des Kasernen-Areals (wir berichteten). Sie haben kürzlich auf eigene Faust 24 Stunden lang den Verkehr im Hogenkamp gezählt – und bezweifeln Prognosen, die der Stadtverwaltung vorliegen. Am Hogenkamp seien schon jetzt mehr Autos unterwegs als vermutet, so die BI in einer Pressemitteilung. So hätten am Tag der Zählung 2180 Fahrzeuge den Bereich zwischen der Einmündung Voßbarg und der Datumer Chaussee passiert. Diese Zahl liege deutlich über dem Wert von 1200 Fahrzeugen pro Tag, der im aktualisierten Verkehrsentwicklungsplan angegeben werde.

Auch die der Stadtverwaltung vorliegenden Prognosezahlen für 2025 ziehen die Anwohner des Hogenkamps in Zweifel. Darin werde davon ausgegangen, dass sich die Zahl der Fahrzeuge trotz Bebauung der Kaserne sogar noch um 100 verringere. Das sei unrealistisch. „Die für den Hogenkamp viel zu niedrigen Werte der Verkehrsentwicklungsplanung erklären sich unseres Erachtens in erster Linie dadurch, das die Funktion des Hogenkamps als Ausweichstrecke für den Durchgangsverkehr nach Halstenbek, Schenefeld und Hamburg und in umgekehrter Richtung nicht oder nicht ausreichend berücksichtigt worden ist“, so die BI. In den Hauptverkehrszeiten staue sich der Verkehr an der Ampel am Thesdorfer Weg bereits jetzt bis in den Hogenkamp zurück. Eine zweite Anbindung der Kaserne von Westen her sei insofern erforderlich.

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