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Möwenring in Schenefeld : BfB fordert die Sanierung

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Der Gehweg ist in schlechtem Zustand und stellt eine Gefahr für Kinder dar.

shz.de von
erstellt am 24.Jun.2015 | 10:00 Uhr

Schenefeld | Der Möwenring in Schenefeld: Ursprünglich sollte er in diesem Jahr saniert werden – und zwar so, dass Straße und Gehweg niveaugleich sind. Doch dann musste der Bauausschuss plötzlich nachträglich noch einmal 420.000 Euro einsparen. Das hatte der Rat beschlossen, um den defizitären Etat für 2015 in den Griff zu bekommen. Die Möwenring-Sanierung wurde gestrichen. Die Stadt sparte 160.000 Euro.

Doch die BfB will jetzt ran an die Straße. Grund: der Zustand des Gehweges. Der ist laut BfB-Ratsherr Denis Witte in einem so schlechten Zustand, dass er für Kinder mit Fahrrädern beziehungsweise für ältere Menschen und Rollstuhlfahrer gar nicht mehr benutzt werden kann. „Der Abfall des Weges zur Straße hin resultiert daraus, dass die Müllabfuhr, Lastwagen und Paketdienste den Fußweg mit nutzen müssen, um durch die Straße zu kommen“, sagt Witte. Er verweist darauf, dass Fahrzeuge laut Straßenverkehrsordnung den Gehweg gar nicht benutzen dürfen.

Der Zeitpunkt für die Sanierung sei passend, weil die Hamburger Wasserwerke 2015 die Kanalisation im Möwenring erneuern. Im Anschluss könnte die Sanierung der Straße erfolgen. Das mache auch Sinn – und spare Kosten – weil in den Bereichen Opm Blockhorn, Borgfelde und Heisterweg die Fahrbahnen erneuert werden. Witte: „Der Möwenring schließt direkt an die Straße Opm Blockhorn an.“ Eine Entscheidung über den Möwenring soll am Dienstag, 30. Juni, im Bauausschuss fallen. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Rathaus am Holstenplatz.

Dann geht es auch um die Zukunft des alten Postgebäudes am Heisterweg. Die Stadt möchte im ersten Stock, da wo früher die Briefe und Pakte sortiert wurden, Unterkünfte für Flüchtlinge schaffen. Zwischen 80.000 und 90.000 Euro müsste die Stadt in den Umbau der Räumlichkeiten investieren. Bisher haben 90 Flüchtlinge in der Kleinstadt ein neues Zuhause gefunden. Tendenz steigend. Die Unterbringungsgmöglichkeiten sind fast erschöpft. Es ist der zweite Anlauf. Die CDU hatte im Mai noch Bedenken geäußert. SPD und Grüne signalisierten Bereitschaft, dem Vorstoß der Stadt zu folgen.

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