zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

20. Oktober 2017 | 07:42 Uhr

Summerjazz : Besucherscharen in Pinneberg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die gut besuchte Veranstaltung sorgte für volle Sitzplätze und klingelnde Gastrokassen.

shz.de von
erstellt am 11.Aug.2014 | 10:00 Uhr

Pinneberg | SummerJazz in der Innenstadt: Auf sechs Bühnen zwischen Fahltskamp und Unterer Dingstätte zeigten fast 240 Bands und Solokünstler von Donnerstag bis Sonntag ihr Können. Dazwischen flanierten Besucherscharen durch die Fußgängerzone oder drängten sich kuschelig eng in den Bankreihen. „So tot wie es oft scheint, ist Pinneberg vielleicht gar nicht.“ Mit dieser Anerkennung quittierten eine Gruppe Jugendlicher den Trubel.

Längst ist der SummerJazz ein Event, das auch Besucher von weither in die Kreisstadt zieht. Die Bremer Vevi und Bastian hatten durch einen Newsletter davon erfahren und sich prompt auf den Weg an die Pinnau gemacht. Der fünfjährige Kilian war mit seiner Familie sogar aus Spanien angereist. Ihm ging es zwar mehr um Ferien bei den Großeltern, aber die vielen SummerJazz-Pins an Opas Mütze fand er spannend. Auch der fünfjährige Max konnte mit der Musik nicht viel anfangen, aber die Wurst, die Michael und Marlis Ostermann ihrem Enkel spendierten, war ganz nach seinem Geschmack.

Große Freude über klingelnde Kassen gab es bei der Gastronomie in der Fußgängerzone. Asiatisches oder Döner, griechischer Wein, portugiesische Snacks, Eis oder Kaffee und Kuchen, alles fand reißenden Absatz. „Solche Feste brauchen wir viel öfter“, war ein häufig gehörter Wunsch.

Schleppend lief nur der Verkauf der SummerJazz-Pins. Das beklagte Günter Kleinschmidt. Dabei hatte der Festivalorganisator ein Heer von ehrenamtlichen Verkäufern um sich geschart. „Wir müssen von den Einnahmen unsere laufenden Kosten bestreiten“, verdeutlichte Kleinschmidt. „Es ist, als hätten die Leute Stacheldraht vor dem Portemonnaie.“ Daneben gab es aber auch Besucher, die sich mit ansehnlichen Pin-Kollektionen schmückten.

Für Traudchen Perrefort, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Soziales, Kultur und Sport der Stadt Pinneberg, zählte die Tatsache, dass sich viele Pinneberger freiwillig beim SummerJazz engagieren. „Das ist ein toller Nebeneffekt des Festes, es bringt die Pinneberger auf die Beine und mobilisiert zum Mitmachen.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen