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Halstenbek : Besucher strömen zum Kunst- und Kreativmarkt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

1800 Besucher strömen zum fünften Halstenbeker Kunst- und Kreativmarkt der Bürgerstiftung Bruno Helms.

shz.de von
erstellt am 20.Okt.2014 | 16:00 Uhr

Halstenbek | Mützen, Seidentücher, Malerei, Porzellan, Glas-, Metall- und Holzarbeiten – darin stöberten etwa 1800 Besucher am Wochenende beim fünften Halstenbeker Kunst- und Kreativmarkt der Bürgerstiftung Bruno Helms. 51 Aussteller aus dem gesamten Norden boten zwei Tage lang ihre handgefertigten Waren in der Halle der Bürgerstiftung auf zwei Ebenen an.

Wie immer ging das Eintrittsgeld von zwei Euro an gemeinnützige Projekte der Stiftung, dieses Jahr etwa an „Kinder und Lesen“, „Tier- und Naturschutz“ sowie „Senioren“. Von dem Geld werden Autorenlesungen, Volieren oder auch Lebensmittel, die von der Kirche ausgeteilt werden, finanziert. Mitorganisatorin Beate Büchner: „Das war schon immer unser Motto, hier direkt in unserer Gemeinde zu helfen. Für den Markt reisen wir durch Veranstaltungen in Norddeutschland und laden die Aussteller ein, dadurch haben wir hohe Qualität und Vielfalt.“

Außer den typischen Verkaufshits wie Kleidung aus Seide, Strick und Filz sowie Schmuck waren auch ausgefallene Stücke zu haben. Bei Wolfgang Jansen aus Bad Oldesloe gab es zum Beispiel gedrechselte Holzstifte, an denen vom Gewinde bis zum Halter alles selbst entwickelt und hergestellt ist. Direkt gegenüber verkauften Ulrike und Gerhard Stock aus Friesoythe buntschimmerndes Tiffany-Glas aus eigener Herstellung. Beide Verkaufsstände hatten eine mobile Werkstatt gleich mitgebracht, sodass die Besucher bei der Arbeit über die Schulter schauen konnten.

Viel Trubel herrschte im ersten großen Raum der Halle, wo auch die traditionelle Cafeteria der Kita der Erlöser-Kirche mit selbstgebackenem Kuchen und Tortenmeisterwerken lockte. Initian ihrem Stand: „Wir sind überrascht über den Andrang. Vor allem am Sonnabendmorgen war es richtig voll, da waren viel mehr Besucher da als sonst.“ Eine Einschätzung, die nicht alle teilten: In den kleineren Räumen der Halle und im oberen Geschoss herrschte zeitweilig wenig Betrieb. Dolores Tödtmann aus Pinneberg, die mit ihrem Handarbeitsstand in einem hinteren Gang platziert war, zog eine negative Bilanz: „Ich bin das zweite Mal hier und bei mir waren weniger Besucher, obwohl der Markt so gut und vielfältig organisiert ist. Mir fehlt der Kontakt zum Publikum“, erläutertinsgesamt jedenfalls zufrieden mit dem Endergebnis: „Das war – auch qualitativ – ein sehr gelungener Markt dieses Jahr.“

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