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Halstenbek : „Bestimmt nicht der letzte Gewerbebau“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bergquist feiert Richtfest am Verbindungsweg. Die Kosten für das Gebäude: Drei Millionen Euro.

Wer zuerst kommt, der ist auf der Sonnenseite im Gewerbepark am Halstenbeker Verbindungsweg. Von den massiven Protesten der Anwohner, die eine Ausweitung in Richtung ihrer eigenen Grundstücke partout nicht dulden, bleibt die Firma Bergquist – weltweit in der Champions League im Bereich Wärmeleitprodukte für die Auto- und Elektroindustrie – unberührt. Entsprechend gut gelaunt zeigten sich Peter de Vries , Geschäftsführer der deutschen Gesellschaft des US-Mutterhauses Bergquist Company in Chanhassen (Minnesota), sowie Stefan Kuß, Kaufmännischer Leiter und Projektleiter des Neubaus, während des Richtfests mit zahlreichen Gästen.

Zur Erinnerung: Bereits vor zwei Jahren wurde der Pflock in den Boden gerammt – sprich, die Verträge auf den Weg gebracht, sich vom Standort Pinneberg zu trennen und einer glorreichen Zukunft in Krupunder mit einem neuen Verwaltungs- und Lagerkomplexe entgegen zu streben. Die S-Bahnnähe, das Glasfasernetz fürs Turbo-Internet, die Autobahn-Nähe sowie die gute Anbindung über die Lübzer Straße sind Argumente genug, das Heil im Süden des Kreises Pinneberg zu suchen.

Olaf Naupert, Hochbaupolier der Firma Depenbrock, genoss das Privileg, den Richtspruch zu sprechen. „Die Feierstund hat geschlagen, es ruht die geübte Hand. Stolz und froh ist jede Leut“. Und zu guter Letzt klirrte das Glas – ein guter Brauch, ein Aberglaube.

Für Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann und Büroleiter Uwe Grünefeldt bedeutete der Termin eine Genugtuung. Während Kuß betonte, dass künftig das Steuersäckel mit gefüllt und Ausbildungsplätze geschaffen würden, prophezeite die Verwaltungschefin: „Das ist bestimmt nicht der letzte Gewerbeneubau in Halstenbek.“

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