Quickborn : Beste Noten für Andreas Kelber

Schulrat Michael Doppke (rechts) überreicht Andreas Kelber,   Leiter der Comenius-Schule, die Entlassungsurkunde.
Schulrat Michael Doppke (rechts) überreicht Andreas Kelber, Leiter der Comenius-Schule, die Entlassungsurkunde.

Abschiedsfeier für den Schulleiter Andreas Kelber. Er führte die Heinrich-Hertz-Realschule zur Regionalschule.

shz.de von
30. Januar 2015, 11:22 Uhr

Während einer Abschiedsfeier im Artur-Grenz-Saal wurde Andreas Kelber Freitag für sein 22-jähriges Engagement als Schulleiter in Quickborn gewürdigt. Er bekam „beste Noten“ von seinem Dienstherrn Schulrat Michael Doppke, Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) und vielen anderen Rednern. Doppke wehrte sich entschieden gegen eine verkürzte Redezeit, weil Andreas Kelber sowohl als Schulleiter als auch in ehrenamtlichen Bereichen als Sportvereinsvorsitzender und Jugendgerichtsschöffe „einen so guten Job“ gemacht habe.

Als herausragende Leistung nannte er den Umwandlungsprozess von der ehemaligen Heinrich-Hertz-Realschule zur Regionalschule, bei der die benachbarte Hauptschule integriert werden musste. „Sie arbeiten umsichtig und wussten Aufbruchstimmung in ihrer Schule zu entfesseln. Sie sind direkt, haben immer offen ausgesprochen, was Ihnen wichtig war. Für mich sind Sie immer eine stimmige Persönlichkeit gewesen.“

Der Schulrat überreichte Kelber sichtlich gerührt die Entlassungsurkunde von Bildungsministerin Britta Ernst. Auch Bürgermeister Thomas Köppl, der mit seinen Fachbereichsleitern Burkhard Arndt und Ralf Gercken erschienen war, bedauerte in seiner Ansprache, dass „wir einen ausgezeichneten Schulleiter verlieren“. Er dankte ihm besonders für die reibungslose Zusammenarbeit bei den umfangreichen Sanierungsmaßnahmen in der Schule. Auch die Vergrößerung der Schülerzahl von 380 (2004) auf jetzt 804    Schüler und ein erweitertes Kollegium stellten neue Anforderungen: „Sie haben das Beste daraus gemacht in einem schwierigen Umfeld.“

Eine besondere Überraschung war ein Ständchen des Kollegiums. „Andreas geht jetzt weg, jammern hat keinen Zweck“, so der Titel des Lieds, das in einer humorvollen Rückschau reflektiert, was man bei dem „echten Chef“ alles gewohnt war. „Wen sollen wir jetzt fragen, in allen Lebenslagen?“, lautet eine Zeile. Unter seiner Leitung wurden wichtige Projekte wie „Suchtprävention“ und „Stärkung des Wir-Gefühls“ angeschoben. Fortbildungsmaßnahmen waren ihm überaus wichtig. Denn: „Wer nicht mehr besser werden will, ist irgendwann nicht mehr gut“, so Andreas Kelber.

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