zur Navigation springen

Regio-Kliniken : Bessere Versorgung für Herzpatienten geplant

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Krankenhäuser in Wedel, Pinneberg, Elmshorn, Lübeck, Wismar, Eutin und Oldenburg arbeiten in Zukunft zusammen.

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2013 | 12:00 Uhr

Die Regio-Kliniken beteiligen sich an einer neuen Dachmarke, mit der die Versorgung von Patienten mit Herzerkrankungen verbessert werden soll. Mit im Boot sind vier weitere Krankenhäuser der Sana AG, zu der die Regiokliniken gehören.

Das sogenannte Sana Cardiomed Nord ist ein Zentrum für Herz- und Gefäßmedizin. In ihm arbeiten die Krankenhäuser in Wedel, Pinneberg, Elmshorn, Lübeck, Wismar, Eutin und Oldenburg zusammen. Außerdem können Spezialisten der Unikliniken Schleswig-Holstein und Hamburg-Eppendorf (UKE) hinzugezogen werden.

Vorteil aus Patientensicht: Für Spezialbehandlungen müssen sie nicht mehr so weit pendeln. Experten können am Heimatstandort operieren. Oder Fachärzte des Heimatstandorts kommen mit nach Hamburg, um dort zu helfen. Mit der Dachmarke feilen die regionalen Häuser auch an ihrem Ruf. „In Ballungsräumen tendieren Patienten in die Großstädte. Wir holen das Know-how aus den großen Kliniken zu uns“, sagt Dr. Claas Schulze, Leiter der Gefäßchirurgie in Elmshorn. Heißt im Klartext: Die Krankenhäuser wollen ihr Image als Provinzkliniken loswerden, indem sie sich Verstärkung aus Hamburg holen.

Mit dem schärferen Profil erhoffen sie sich einen Wettbewerbsvorteil im Konkurrenzkampf um Patienten. „Mit Cardiomed setzen wir neue fachliche Standards, an denen wir uns messen lassen“, sagte Dr. Thorsten Wygold, Ärztlicher Direktor der Regio-Kliniken. Die Häuser informieren an einem Tag der offenen Tür über Herzprobleme: Sonnabend, 14. September, 10 bis 13 Uhr in der Pinneberger Klinik am Fahltskamp 74 und Sonnabend, 28. September, 10 bis 13 Uhr in der Elmshorner Klinik an der Agnes-Karll-Allee 17.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen