zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

24. Oktober 2017 | 13:26 Uhr

Berufe: Hinter die Fassade geschaut

vom

shz.de von
erstellt am 25.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Pinneberg | "Es geht um euch und eure Zukunft", betonte Natalina Boenigk (CDU), Bürgervorsteherin der Stadt Pinneberg, zu Beginn des Berufsinformationsabend "Schule - und dann" an der Johann-Comenius-Schule in Thesdorf. Die 150 Schüler der 11. und 12. Klassen erhielten einen Abend lang die Möglichkeit 19 Referenten aus verschiedenen Berufsfeldern zu befragen und sich so mit der eigenen Berufsfindung auseinander zusetzen.

"Es gibt so viele Möglichkeiten", so Boenigk weiter. Die Vielfalt der Optionen wollte auch Organisator Burchhard Dierks den Schülern näher bringen: "Wir haben probiert, Referenten aus den Feldern, die die Schüler interessieren, einzuladen. Auch in diesem Jahr sind wieder sehr unterschiedliche Berufe dabei." Bereits zum 15. Mal organisierte die Gemeinschaftsschule den Abend im Zeichen der Berufswahl.

In drei Blöcken standen Referenten aus Wirtschaft und Verwaltung den Schülern Frage und Antwort. Sebastian Iwanowski, Dozent für Informatik und Mathematik an der Fachhochschule Wedel forderte die Schüler heraus: "Sagt mir in welchem Bereich ihr arbeiten wollt und ich sage euch, warum ihr dafür Informatik studieren solltet." Auch zahlreiche ehemalige Schüler der Gemeinschaftsschule waren gekommen, um über die Vor- und Nachteile von Studium oder Ausbildung zu berichten. Viel Interesse weckte auch Referent Jens Schuffenhauer, der Wehrdienstberater präsentierte die unterschiedlichen Möglichkeiten eines Werdegangs bei der Bundeswehr.

Die 17-jährige Julia Harz schaute sich die Präsentation von Schuffenhauer an. "Der Berufsinformationsabend ist eine gute Gelegenheit auch Richtungen auszuschließen", so die Elftklässlerin. Im Anschluss an die Bundeswehrpräsentation informierte sich Harz über die Möglichkeiten eines Studiums an der Hamburger Technischen Kunstschule. Ihrer Mitschülerin Merlin Pump (17) gefiel die Präsentation der Kunstschule gut: "Der Referent konnte einem das Studium schon sehr schmackhaft machen."

Von dieser Zeitung stellte sich Redakteur Gerrit Bastian Mathiesen den Fragen der Jugendlichen. Dabei ging es nicht nur um mögliche Ausbildungsgänge, sondern auch um Gehalt und Arbeitsalltag in einer Zeitungsredaktion.

Am Schluss zeigte sich Organisator Dierks begeistert: "Heute Abend konnten die Schüler Berufe mit Inhalt füllen und auch Dinge für sich ausschließen." Unterstützung erhielt er bei der Organisation von Schülern des 13. Jahrgangs, die im Rahmen des Oberstufenprojekts "Mein Beitrag" Aufgaben innerhalb des Schullebens wahrnehmen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen