Stadtmarketing Quickborn : Belebung der Innestadt

Diese Herren haben ein Füllhorn von Vorschlägen erarbeitet: Knud Hansen (v. l.), Matthias Fischer-Willwater, Wolfgang Kluge und Michael Unger.
Diese Herren haben ein Füllhorn von Vorschlägen erarbeitet: Knud Hansen (v. l.), Matthias Fischer-Willwater, Wolfgang Kluge und Michael Unger.

Mitglieder der AG Wirtschaft setzen sich Belebung der Innenstadt als oberstes Ziel.

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02. Dezember 2014, 10:00 Uhr

Quickborn | Sie wollen sich das Quickborner Stadtmarketing nicht madig machen lassen: Wolfgang Kluge, Matthias Fischer-Willwater, Knud Hansen und Michael Unger vom Team Wirtschaft. Sie sind die Mitglieder von einer der drei Arbeitsgruppen, die der Stadt ein neues Image verpassen wollen.

„Wir bekennen uns zu unserer Zielvereinbarung“, sagen sie unisono während eines Pressegesprächs in den Räumen der Tageblatt-Redaktion. Dieses Ziel wollen sie vor allen Dingen erreichen: Die Einbindung des Einzelhandels und der Gewerbetreibenden in das Stadtmarketing.

Seit Februar trifft sich das Team Wirtschaft, zu dem Mitglieder unterschiedlichster Altersgruppen gehören, kontinuierlich und entwickelt kreative Ideen zur Belebung der Innenstadt und zur Verbesserung der Situation des Einzelhandels zum Vorteil der Quickborner Bürger. Im September haben sie ihre Vorschläge im Hauptausschuss vorgestellt und von der Politik und Verwaltung das „Go“ zum Weitermachen erhalten.

„Wir wollen einen ungeschliffenen Diamanten zum Glänzen bringen“, beschreibt Wolfgang Kluge die Aufgabe. Der Diamant ist selbstverständlich Quickborn. Doch das Team ist sich auch darüber im Klaren: „Es geht nicht ohne die Kaufmannschaft“, betont Unger. Aus dem Füllhorn an erarbeiteten Ideen – wie die Wochenmarkt-Belebung, ein Weihnachtsmarkt in der Bahnhofstraße, Locafox (eine lokale Einzelhandels-Produktsuchmaschine), Electronic-business und die Gründung eines Stadtmarketing-Vereins – sollen während einer Veranstaltung Anfang 2015 der Kaufmannschaft zwei Projekte vorgestellt werden: eine Website, die die Kaufleute als Plattform nutzen können, und die Einführung von Gutscheinen. „Mit der Unterstützung der Stadt werden wir alle Einzelhändler und Gewerbetreibenden dazu einladen“, so Kluge.

Vorbild sei Elmshorn. Ende 2009 wurde dort der Gutschein ins Leben gerufen, der von der Sparkasse, die von Anfang an als Projektpartner mit dabei war, verkauft wird. In Elmshorn ist es ein Erfolgsmodell, durch das die Kaufkraft in der Stadt gebunden wird, denn die Gutscheine sollen in örtlichen Geschäften eingelöst werden. Das Team Wirtschaft verspricht sich viel von dieser Idee.

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