zur Navigation springen

Richtfest in Bönningstedt : Bei der Freiwilligen Feuerwehr ist die Zeit der Provisorien vorbei

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Anbau der Freiwilligen Feuerwehr Bönningstedt dient künftig als Fahrzeughalle − der Weg bis zum Bau war steinig.

Bönningstedt | Von der Planung, über die Grundsteinlegung bis zum Richtfest – im Rekordtempo entwickelte sich der Anbau der Freiwilligen Feuerwehr Bönningstedt. In Windeseile wurden die Umrisse des Gebäudes abgesteckt, der Grundstein traditionell mit Kupferrolle gelegt und jetzt steht auch das Dach. Nur einen Monat nach der Grundsteinlegung feierten die Kameraden nun zusammen mit Gemeindevertretern und Gästen das Richtfest.

„Nach Vorschrift ist der ganze Bau, so wird ihm nun die Krone aufgesetzt“, sagte der Zimmermann Karl-Heinz Groth. Er sprach den Richtspruch, traditionell mit einem Korn und ließ das Glas in dem Bau zerschellen. Auch die Gäste stießen mit einem Glas Hochprozentigem auf den Anbau an der Feuerwache in der Kieler Straße an. Der Anbau dient in Zukunft als neue Fahrzeughalle, besonders für Gerätewagen, die schon seit einigen Jahren unter freiem Himmel untergebracht werden mussten. Außerdem verfügt der Anbau sowohl vorne als auch hinten über ein Tor für Beladevorgänge. Damit sollen die Fahrzeuge ungehindert beladen werden können, ohne große Rangiermanöver vornehmen zu müssen. Auch ein Hochregallager für Nachschubmaterial soll integriert werden. Groth beschrieb die Bauarbeiten bis jetzt als unauffällig. „Es ist alles glatt gelaufen. In drei Wochen etwa werden wir hier fertig sein“, erklärte Groth. Den Innenausbau übernehme ein anderes Unternehmen.

Zu den Gästen bei dem Richtfest zählte auch Bürgermeister Peter Liske (BWG). Die gemeindlichen Gremien brauchten viele Jahre, bis für den Anbau der Feuerwehr eine endgültige Entscheidung fiel. „Ich habe lange Zeit nicht geglaubt, dass wir heute hier stehen würden und Richtfest feiern können“, sagte der Bürgermeister. Die Politiker seien jedoch stets bemüht gewesen, „die Sache vernünftig zu machen“. Er lobte besonders die Geschwindigkeit der Bauarbeiten. „Von der Grundsteinlegung bis jetzt ist so ein kurzer Zeitraum vergangen, das ist toll“, sagte Liske weiter. Er wünschte den Bauarbeitern für die weiteren Maßnahmen an dem Gebäude, dass alles unfallfrei verlaufen wird.

Wehrführer Stefan Birke verglich den Anbau mit dem derzeitigen Wetter. „Das sind zwei Geschichten, die viel gemein haben“, sagte Birke. Über beide werde viel geredet und es gebe Leute die etwas dagegen auszusetzen haben. „Wir haben eine ganze Zeit dafür gebraucht, doch jetzt können wir Richtfest feiern“, sagte Birke weiter. Viele Jahre hätten die Kameraden mit Provisorien zu kämpfen gehabt, „die uns auch bei Einsätzen teilweise Schwierigkeiten bereitet haben“. Mit dem Aufstellen der Richtkrone sei nun ein großer Schritt erreicht worden. Er betonte, dass auch die Baumaßnahmen zu Beeinträchtigungen, wie beispielsweise herumliegende Baumaterialien, führen werden. „Es ist aber ein begrenzter Zeitraum“, sagte der Wehrführer. „Ich hoffe, beim Einzug sind die Schwierigkeiten der vergangenen Jahre vergessen.“
 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen