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„Tag der offenen Tür“ in Tangstedt : Befreundete Feuerwehren im Duell

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Trotz des regnerischen Wetters kamen zahlreiche Besucher in den Brummerackerweg, um gemeinsam mit den Kameraden zu feiern.

Tangstedt | Gespannt haben sich zahlreiche Besucher um die Wache der Freiwilligen Feuerwehr im Brummerackerweg versammelt. Alle starrten auf ein Zelt. Es war zwar verschlossen, doch Rauchschwaden waren deutlich zu erkennen. Sofort rückten die Kameraden an. Mit Atemschutzmasken ausgestattet ging es in den Einsatz. Es war zwar kein echter Einsatz für die Feuerwehr, sondern nur eine Demonstration während des „Tags der offenen Tür“. Doch diese Aktion gewährte den Besuchern einen Einblick in das Einsatzgeschehen.

„Brennt es da drin?“, fragte ein Kind besorgt seine Mutter. Sie beschwichtigte und sagte: „Nein, das ist nur eine Übung, damit du sehen kannst, was die Feuerwehr so macht.“ Wehrführer Rolf Struckmeyer nahm auf dem Dach eines Feuerwehrautos Platz, um über ein Megaphon den Besuchern die Handlungsweisen und Abläufe eines Einsatzes genau zu erläutern.

Die große Übung war eine von zahlreichen Höhepunkten, die sich die Kameraden ausgedacht haben. Trotz des regnerischen Wetters kamen zahlreiche Besucher in den Brummerackerweg, um gemeinsam mit den Kameraden zu feiern. „Wir möchten ja auch immer etwas Neues bieten“, sagte Struckmeyer.

Auch das Technische Hilfswerk (THW) Pinneberg war mit von der Partie. An einem Gerüst wurde eine vermeintlich verletzte Person hochgezogen. Ausgestattet mit mehreren Seilen und Karabinern zeigten sie eindrucksvoll, wie eine Höhenrettung abläuft. Mit offenen Mündern verfolgten vor allem die jungen Besucher das Spektakel in der Luft.

Die Besucher beobachteten aufmerksam die Übungen und Vorführungen, die die Kameraden vorbereitet hatten.
Die Besucher beobachteten aufmerksam die Übungen und Vorführungen, die die Kameraden vorbereitet hatten. Foto: Hofmann
 

Auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in Eldena, der Partnerstadt von Tangstedt, besuchten ihre Kollegen und ließen es sich nicht nehmen, sie zu einem kleinen Duell herauszufordern. „Es gibt einen kleinen Wettkampf, der Löschangriff Nass heißt“, erklärte Florian Jarzebski, stellvertretender Wehrführer der Tangstedter Kameraden. Dabei ging es vor allem darum, in besonders kurzer Zeit einen Löschangriff aufzubauen. „Es ist eine reine Schnelligkeitsübung“, sagte Jarzebski weiter. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Hasloh trat auf. Auch für die jungen Besucher wurde einiges aufgefahren: Sie hatten bei „Hau den Lukas“, Bullenreiten oder Wasserspritzen mit der Jugendfeuerwehr ordentlich Spaß.

„Es ist wirklich beeindruckend, die Feuerwehr so hautnah zu erleben. Vor allem für die Kinder ist so ein Tag etwas ganz Besonderes“, sagte Sabine Turm. Besonders fasziniert war ihr Sohn Finn von den großen Feuerwehrautos. Als er dann auch noch in einem saß, lautete sein Fazit: „Voll cool“.

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erstellt am 27.Jun.2016 | 10:00 Uhr

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