Prisdorf : Bauplatz anstatt Spielplatz?

Bagger statt Buddelkiste? Für die CDU wäre das eine Option. (Symbolbild)
Bagger statt Buddelkiste? Für die CDU wäre das eine Option. (Symbolbild)

Die Prisdorfer diskutieren über die Zukunft der Anlage am Schnickenfeld.

shz.de von
19. Februar 2014, 16:00 Uhr

Prisdorf | Die Mitglieder des Prisdorfer Ausschusses für Schule, Sport und Soziales waren sich am Montagabend im Bilsbek-Raum grundsätzlich einig, dass die Spielplätze in der Gemeinde modernisiert werden sollen. Über das „Wie“ gibt es jedoch unterschiedliche Vorstellungen, so dass noch keine Entscheidung über das weitere Vorgehen getroffen wurde.

Für Zündstoff sorgte der Vorschlag der CDU, den Spielplatz am Schnickenfeld zu entfernen, die Grundstücke zu veräußern und mit den Einnahmen die anderen Spielplätze herzurichten. Die Anlage sei in keinem besonders guten Zustand und werde kaum genutzt, so die CDU. „Wir wollen stattdessen etwas schaffen, dass attraktiv und zeitgemäß ist“, erklärte Stefan Brühl (CDU). Ansonsten sei dafür kein Geld da. Bei den anderen Fraktionen stieß dieser Vorschlag nur auf wenig Gegenliebe. „Wir können die Attraktivität nicht steigern, wenn wir mit einem Abriss beginnen“, erklärte Andre Schwarck (BBP). Letztendlich fand ein Vorschlag von Schwarcks Fraktionskollege Rolf Schwarz einhellige Zustimmung, sich vor der nächsten Ausschusssitzung auf dem Spielplatz am Schnickenfeld zu treffen, um die Situation vor Ort zu begutachten.

Darüber hinaus steht nun fest, dass der neue Prisdorfer Kindergarten am Hudenbarg am 1. Oktober eröffnen soll. Der Bau auf dem Areal der früheren Grundschule kostet ungefähr 1,5 Millionen Euro. Betreiber der Kita wird der frühere Schulverein, der inzwischen „Förder- und Trägerverein des Kindergartens in Prisdorf“ heißt.

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