zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

17. Oktober 2017 | 21:44 Uhr

Prisdorf : Bauplatz anstatt Spielplatz?

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Die Prisdorfer diskutieren über die Zukunft der Anlage am Schnickenfeld.

shz.de von
erstellt am 19.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Prisdorf | Die Mitglieder des Prisdorfer Ausschusses für Schule, Sport und Soziales waren sich am Montagabend im Bilsbek-Raum grundsätzlich einig, dass die Spielplätze in der Gemeinde modernisiert werden sollen. Über das „Wie“ gibt es jedoch unterschiedliche Vorstellungen, so dass noch keine Entscheidung über das weitere Vorgehen getroffen wurde.

Für Zündstoff sorgte der Vorschlag der CDU, den Spielplatz am Schnickenfeld zu entfernen, die Grundstücke zu veräußern und mit den Einnahmen die anderen Spielplätze herzurichten. Die Anlage sei in keinem besonders guten Zustand und werde kaum genutzt, so die CDU. „Wir wollen stattdessen etwas schaffen, dass attraktiv und zeitgemäß ist“, erklärte Stefan Brühl (CDU). Ansonsten sei dafür kein Geld da. Bei den anderen Fraktionen stieß dieser Vorschlag nur auf wenig Gegenliebe. „Wir können die Attraktivität nicht steigern, wenn wir mit einem Abriss beginnen“, erklärte Andre Schwarck (BBP). Letztendlich fand ein Vorschlag von Schwarcks Fraktionskollege Rolf Schwarz einhellige Zustimmung, sich vor der nächsten Ausschusssitzung auf dem Spielplatz am Schnickenfeld zu treffen, um die Situation vor Ort zu begutachten.

Darüber hinaus steht nun fest, dass der neue Prisdorfer Kindergarten am Hudenbarg am 1. Oktober eröffnen soll. Der Bau auf dem Areal der früheren Grundschule kostet ungefähr 1,5 Millionen Euro. Betreiber der Kita wird der frühere Schulverein, der inzwischen „Förder- und Trägerverein des Kindergartens in Prisdorf“ heißt.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen