Baugebiete und Sicherheit

Keine Kompromisse: Wenn es um die optimale Ausrüstung der Halstenbeker Feuerwehr zur Sicherheit der Bürger geht, finden Verwaltung und Politiker seit Jahren einen Schulterschluss.
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Keine Kompromisse: Wenn es um die optimale Ausrüstung der Halstenbeker Feuerwehr zur Sicherheit der Bürger geht, finden Verwaltung und Politiker seit Jahren einen Schulterschluss.

Gemeinde Halstenbek am Scheideweg

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12. April 2018, 16:00 Uhr

Mehr als 18 000 Einwohner mit wachsender Tendenz – die Baumschulengemeinde Halstenbek boomt. Junge Familien drängen in die Gemeinde, Großstadtmüde suchen die Ruhe in der beschaulichen Kommune. Für Verwaltung und Politik ist die Attraktivität eine Herausforderung: Die Ausweisung von neuen Baugebieten ist ein politischer Dauerbrenner. Entsprechend prallen die unterschiedlichen Meinungen aufeinander. Die einen fordern gemäßigtes Wachstum, um stets die Kontrolle über die parallel zu entwickelnde Infrastruktur behalten zu können. Auch um zunehmende Versiegelung von wertvollem Boden zu reglementieren.

Andere setzen auf Angebot und Nachfrage – und die besteht. Nicht umsonst „genießt“ die Kommune den Ruf, Grundstücke mit einem der höchsten Quadratmeter-Preise zu verkaufen.

Wieder andere heben mahnend den Finger und fordern ein ausgewogenes Verhältnis von Wohnungen auf dem freien Markt sowie sozialem Wohnungsbau.

Die Ansiedlung von Gewerbe auf dem sogenannten Greve-Gelände ist ein weiterer Dauerbrenner, für den sich die Parteien zur Landtagswahl stark machen. Einig sind sich darüber alle Parteien: Dass die 100 000 Quadratmeter große Fläche seit Jahren brach liegt, muss ein Ende haben. Dass an dem seit Jahren parteiübergreifend bestehenden Schulterschluss für die Ausstattung der Feuerwehr nicht gerüttelt wird, soll auch nach der Kommunalwahl am 6. Mai Status quo bleiben.

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