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Borstel-Hohenraden : Bauauftakt an der Dorfstraße

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Erschließungsarbeiten für Wohnflächen im Bereich Dorfstraße/Nedderhulden haben begonnen.

Die ersten Bagger sind bereits da, die Grundstücke wurden abgesteckt und nun erfolgte mit dem Spatenstich durch Bürgermeister Jürgen Rahn (CDU) und den Bauausschussvorsitzenden Norbert Landahl-von Kalben (SPD) auch der offizielle Startschuss: Die Gemeinde Borstel-Hohenraden arbeitet weiter intensiv an der Fertigstellung ihres Baugebietes im Bereich zwischen der Dorfstraße im Süden und der Dorfstraße im Norden.

Bis Ende Mai sollen die Errichtung der Baustraße und das Verlegen der Versorgungs- und Entwässerungsleitungen erfolgen. Die Straße, die durch das Gebiet führt, wird „In Dörp“ heißen. Einen entsprechenden Beschluss hat die Politik bereits gefasst. Der Bau der ersten Häuser beginnt voraussichtlich im Sommer. Insgesamt stehen auf dem 2,8 Hektar großen Areal, der so genannten „Maakschen Wiese“, 31 Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser zur Verfügung.

Dazu kommen mehrgeschossige Häuser mit etwa
30 Wohneinheiten. Diese werden von einem Investor realisiert. Wer das sein wird, hat die Gemeindevertretung noch nicht festgelegt. „Es hat sich aber ein Favorit herauskristallisiert“, sagt Rahn. Die Wohnungen sollen barrierefrei sein. Zudem sind in den Häusern Fahrstühle vorgesehen. Es wird auch eine Tiefgarage geben, berichtet Landahl-von Kalben. In das Baugebiet wird darüber hinaus ein Treffpunkt für gesellige Zusammenkünfte integriert. Dort können zum Beispiel Grillabende veranstaltet werden.

Die Flächen für die Ein- und Zweifamilienhäuser sind fast alle vergeben. Rahn ist sicher, dass auch die übrigen Grundstücke bald veräußert sind. Schließlich stünden noch
70 Interessenten auf der Warteliste. Die Einnahmen aus den Grundstücksverkäufen kann die Gemeinde gut gebrauchen, da sie mit einem Millionenbetrag in Vorleistung geht. Für den Erwerb der Flächen, die Erschließungsarbeiten sowie die Planung fallen Kosten in siebenstelliger Höhe an.

Rahn und Landahl-von Kalben gehen davon aus, dass das Baugebiet für Borstel-Hohenraden kein Zuschussgeschäft wird. Unabhängig von den Einnahmen sieht der Bürgermeister in der Realisierung des Projekts „einen Meilenstein für die Entwicklung des Dorfes“. Durch die Lage mitten im Ortskern und die Nähe zur Schule und zum Gemeindezentrum seien die Flächen vor allem für junge Familien attraktiv. Dazu werde durch die mehrgeschossigen Häuser ein Angebot geschaffen, das von der Zwei- bis zur Vierzimmerwohnung reiche und auch preisgünstigen Wohnraum enthalte.

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erstellt am 13.Feb.2015 | 18:02 Uhr

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