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Standortförderung : „Barmstedt hat Potenzial“

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Wirtschaftsförderer Wolfgang Heins fordert eine zielorientierte Diskussion über das Thema Stadtmarketing.

shz.de von
erstellt am 14.Apr.2014 | 16:30 Uhr

Barmstedt | Barmstedts Wirtschaftsförderer Wolfgang Heins fordert eine zielorientierte Diskussion über das Thema Stadtmarketing. „Barmstedt hat Potenzial“, ist er überzeugt. Allerdings müssten alle Beteiligten auch zu einer selbstkritischen Analyse bereit sein, sagte er mit Blick auf einen Leserbrief von Heike Brinckmann (Handels- und Gewerbeverein Barmstedt). Wer Veränderungen wolle, müsse bei sich selbst anfangen.

Aus Sicht der Wirtschaftsförderung ist die Innenstadt allerdings nicht isoliert zu betrachten, so Heins. Die Interessen der gewerblichen Unternehmen zum Beispiel am Schusterring seien ebenso zu berücksichtigen wie kulturelle Aspekte und der Tourismus. Die Wirtschaftsförderung engagiere sich bereits seit 2008 in all diesen Bereichen. So sei das Wirtschaftstreffen im Jahre 2010 allein dem Thema Stadtmarketing gewidmet gewesen. „Die Leiterin des Stadtmarketings Elmshorn hatte hier viele Möglichkeiten für eine attraktive Innenstadt angesprochen“, so Heins. Auch an der Barmstedter Resolution gegen die Dodenhof-Erweiterung in Kaltenkirchen habe die Wirtschaftsförderung in Abstimmung mit der Politik und dem HGB mitgewirkt. Außerdem seien in den vergangenen Jahren diverse Ideen über den Bereich der AktivRegion Holsteiner Auenland vorangebracht worden, die indirekt auch den Betrieben in der Innenstadt zugute gekommen seien.

„Auch unsere Bemühungen, Barmstedt als Standort für die Wirtschaft überörtlich bekannter zu machen, laufen in die richtige Richtung“, so Heins. So würden neue Gewerbeflächen Betriebe und Mitarbeiter in die Stadt bringen, Geschäftskunden Übernachtungsmöglichkeiten und Restaurationen nachfragen. Und nicht zuletzt würden Neubaugebiete mehr Einwohner und damit Kunden für die Stadt bedeuten. Der Wirtschaftsförderer fordert deshalb alle Interessierten auf, den Dialog zielgerichtet voran zu treiben. „Jetzt gilt es, Gemeinsamkeit und Schulterschluss zu üben“, so Heins.

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