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Quickborn : Autoknacker besprüht Polizei mit Reizgas

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Sogar ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera suchte nach ihm – erfolglos. Ein Mann konnte in Quickborn flüchten, nachdem er Polizisten angegriffen hat.

Quickborn | Gewalt gegen Polizisten ist derzeit ein heiß diskutiertes Thema. In Quickborn hat in der Nacht zu Freitag ein Einbrecher unter Beweis gestellt, welchen Gefahren sich die Beamten aussetzen müssen. Der Dieb attackierte zwei Ordnungshüter mit Reizgas.

Es war 2.50 Uhr, als die Polizei darüber informiert wurde, dass an der Straße Kiefernhain im Stadtteil Heide ein Pkw aufgebrochen worden sei. Im Zuge der Fahndung gingen zwei Ordnungshüter den Andreas-Schlüter-Weg entlang. „Von einem Grundstück hörten sie ein Geräusch“, berichtete Polizeisprecherin Sandra Rüder. Als die Polizisten diesem nachgingen, sei ihnen plötzlich aus dem Dunkeln ein Mann entgegengekommen. „Als dieser die Polizisten sah, lief er in Richtung des Grundstückzauns, drehte sich um und besprühte die Beamtin mit Reizgas“, so Rüder weiter. Dann sei der Unbekannte weiter in Richtung Klaus-Groth-Straße geflüchtet. „Der zweite Beamte folgte dem Mann und konnte sich ihm bis auf zirka 1,50 Meter nähern“, berichtete Rüder. Erneut entzog sich der Unbekannte durch den Einsatz von Reizgas seiner Festnahme.

Zur Unterstützung der Quickborner Polizisten nahmen auch Beamte aus Pinneberg, Rellingen und Henstedt-Ulzburg die Fahndung nach dem Mann auf. Dieser hatte sich vermutlich in einem angrenzenden Wald versteckt, so dass auch von einem Hubschrauber aus mit einer Wärmebildkamera gesucht wurde. Die Fahndung blieb ohne Erfolg und wurde gegen 6 Uhr eingestellt.

Bei dem Autoknacker soll es sich um einen etwa 25 Jahre alten, zirka 1,75 Meter großen Mann mit kurzen, blonden Haaren handeln. Er war mit einer hellgrünen Jacke mit zwei weißen Streifen bekleidet. Hinweise nehmen die Beamten unter (0 41 01) 2020 entgegen.

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erstellt am 08.Feb.2014 | 06:00 Uhr

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