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Pinneberger Tageblatt

21. November 2017 | 20:37 Uhr

Autohof will An der Mühlenau ansiedeln

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Stadtentwicklung Reimers plant Pavillon und Gebrauchtwagenplatz

von
erstellt am 17.Mai.2017 | 16:33 Uhr

Wohnen und Gewerbe – im sogenannten Mühlenauquartier auf dem ehemaligen Ilo-Gelände in Pinneberg sollen von Frühjahr 2018 an rund 360 Wohnungen und 25 000 Quadratmeter Fläche für Gewerbe entstehen. Ein Megavorhaben. Die Gewerbeansiedlungen sind auf dem 14  400 Quadratmeter großen Areal des früheren Güterbahnhofs im Norden des Quartiers vorgesehen. Und dafür gibt es einen Interessenten, der schon mit konkreten Vorstellungen an die Stadt herangetreten ist.

Laut Informationen unserer Zeitung entstehen An der Mühlenau unter anderem ein 2034 Quadratmeter großes Autohaus mit Serviceflächen und einem Verkaufspavillon. Im Außenbereich ist der Verkauf von Jahres- und Gebrauchtwagen vorgesehen. Ein Antrag auf Bauvorbescheid ist bereits gestellt worden und beschäftigte den zuständigen Fachausschuss im nicht öffentlichen Teil. Die Politik hat grünes Licht für das Projekt gegeben.

Laut gut unterrichteter Quelle will auf dem ehemaligen Güterbahnhof die Reimers Vermögensverwaltungsgesellschaft einen Seat-Autohof bauen. Ein Autohof mit Skoda-Modellen befindet sich dort schon. Nun soll nicht nur expandiert, sondern auch eine Verbindung des Angebots beider Automarken herbeigeführt werden, so die Pläne. Laut Informationen unserer Zeitung ist ein Gebrauchtwagenplatz mit bis zu 400 Autos geplant – wohl der größte im Kreis Pinneberg. Und ein Parkhaus plant der Investor zu einem späteren Zeitpunkt. Über das Investitionsvolumen wurde noch nichts bekannt.

Von der Firma Reimers selbst gibt es derzeit keine offizielle Bestätigung des Projekts. In Pinneberg, Schenefeld und Rellingen ist Reimers mit Autohöfen vertreten. Eine Seat-Filiale von Reimers befindet sich an der Elmshorner Straße.

Die Bewertung des Projekts durch die Verwaltung fiel positiv aus. Allerdings sind Bedingungen im Bauvorentscheid mit aufzunehmen, so die Verwaltung. Vor der Realisierung müssen die für das Bauvorhaben notwendigen Erschließungsanlagen hergestellt werden. Das ist durch den bereits abgeschlossenen städtebaulichen Vertrag zwischen Pinneberg und dem Hamburger Investor Matrix gesichert, der die Grundstücke vermarktet. Der zweite Punkt betrifft den Lärmschutz. Eine Schutzanlage für die westlich angrenzenden Wohnbauflächen ist vorgesehen. Auch das ist im städtebaulichen Vertrag vereinbart worden. Außerdem müssen noch Flächen von der Deutschen Bahn freigegeben werden.


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