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Pinneberger Tageblatt

15. Dezember 2017 | 11:50 Uhr

Pinneberg : Austausch und Beratung für Eltern

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kostenlos und ohne Anmeldung: Eltern-Kind-Treff vom Kinderschutzbund Pinneberg startet am 17. November.

Pinneberg | Ein neuer Eltern-Kind-Treff in Pinnebergs Innenstadt: Ohne Zwang, ohne Anmeldung, ohne Kosten. „Und unabhängig von anderen Institutionen“, sagt Astrid Buddelmann, Initiatorin und Vorsitzende der Pinneberger Ortsgruppe vom Kinderschutzbund. Für ihre Idee des niedrigschwelligen Treffs erhielt sie im Januar dieses Jahres den Bürgerzukunftspreis der Stadt. „Es gab bisher zu wenig offene Angebote“, ist sich Buddelmann sicher. „Wir wollen hier Beratung, Unterstützung und Bildungsanregungen bieten – in einer vertrauten und einladenden Umgebung“, fügt Christina Hilger, zweite Vorsitzende, hinzu. Deswegen sollen die frisch renovierten Räume in der Friedrich-Ebert-Straße 1 auch wie eine große Familienwohnung wirken: Die Küche ist in freundlichen Grüntönen gestaltet, das Badezimmer erscheint wie ein überdimensionales Familienbad, es ist hell, bunt, lebendig. „Ein Ort zum Wohlfühlen, das war unser Ziel“, sagt Buddelmann.

Akademiker, Unausgebildete, Alleinerziehende – jeder sei im Treff willkommen. „In Hamburg gibt es so etwas schon länger, das funktioniert dort ganz toll. Wir haben uns daran ein Beispiel genommen“, so Buddelmann. Gerade der Austausch mit anderen Müttern zeige: „Andere Eltern haben die selben Sorgen und Probleme wie ich.“

Vier Räume auf zirka 120 Quadratmetern stehen beim Eltern-Kind-Treff jeden Montag zur Verfügung: Außer dem Bad und der Küche gibt es einen Spielraum und eine Werkstatt. „Der Spielzeugraum ist leer – das ganze Spielzeug wird in einem Lagerraum daneben verwahrt“, sagt Raphael Krause, Teamleiter Sozialpädagogik der Familienräume Struckmeier. „Dadurch kann jeder hier so spielen, wie er gern möchte.“ An anderen Wochentagen würden hier auch oft autistische Kinder spielen, gerade für die sei wenig Ablenkung gut.

Der offene Treff beginnt am Montag, 17. November, um 9.30 Uhr. „Geschwisterkinder dürfen gern mitgebracht werden und man muss auch nicht um Punkt halb zehn da sein – jeder kann kommen wie er will“, sagt Hilger. Generell gelt: „Du kannst, statt du musst.“ Künftig soll es regelmäßig – in Absprache mit den Kooperationspartnern wie den Familienräumen, der Familienbildungsstätte, Hebammen und dem Jugendamt – verschiedene Beratungsangebote geben.

Der Deutsche Kinderschutzbund versteht sich  als Lobby für Kinder.  Seit 1953 tritt er für den Schutz und die Rechte von Kindern ein.  Der  Bundesverband hat seinen Sitz in Berlin. Der Ortsverband Pinneberg wurde 1978 gegründet. Derzeitige Vorsitzende ist Astrid Buddelmann. Weitere Infos auf der Internetseite des Kinderschutzbundes.
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