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Pinneberger Tageblatt

14. Dezember 2017 | 06:59 Uhr

Ausstellung: Auf Rosen gebettet

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Baumschulmuseum zeigt bis Ende Oktober eine Schau zum Thema Rosen / Pflegetipps vom Praktiker / Vortrag zur Geschichte der Zucht

Der Spruch steht für Dekadenz: „Auf Rosen gebettet“. Heute sind die Blumen Massenware, ein Strauß schon für wenige Euro zu haben. „Auf Rosen gebettet“ ist auch der Titel einer Schwerpunktausstellung im Deutschen Baumschulmuseum Pinneberg. Sie beginnt am Sonntag, 26.    April, und zeigt die Geschichte der Rose als Kulturpflanze. Im Baumschulmuseum an der Halstenbeker Straße gibt es in einer Scheune eine Dauerausstellung mit sechs Stationen. „Wir haben das Thema Rose integriert“, sagte Heike Meyer-Schoppa, Leiterin des Museums gestern während eines Rundgangs durch die Schau.

Die Ausstellung beginnt mit einem Zeitstrahl, der die 3000-jährige Geschichte der Rose als Kulturpflanze dokumentiert. An der Station „Bodenbearbeitung“ wird unter anderem um das Thema „Bodenmüdigkeit“ und optimale Düngung erläutert. Wie lange es dauern kann, bis eine neue Sorte herangezogen ist, dokumentiert die Station „Veredelung“. Und beim Thema „Vermehrung“ geht es um Pflanzenproduktion in großem Maß. Weitere Stationen befassen sich mit Pflege und Vermarktung.

Ergänzt wird die Ausstellung mit Werken zahlreicher Künstler aus der Region. Es sind Gemälde, Fotografien, Webarbeiten, Goldschmiedekunst und Holzarbeiten zu sehen. An ausgewählten Terminen gibt es zudem Vorträge von Experten, etwa zum Thema „Rosenpflege“, die auch für Hobbygärtner interessant sind (siehe Infokasten).

Für die Ausstellung hat das ehrenamtliche sechsköpfige Team um Meyer-Schoppa Unterstützung von zahlreichen Sponsoren aus der Region bekommen. Mit Ausnahme einiger Veranstaltungen ist der Eintritt zur Ausstellung frei. Um Spenden wird gebeten. Die Schau beginnt Sonntag, 26. April, um 14 Uhr und ist bis zum 31. Oktober zu folgenden Zeiten zu sehen: dienstags von 16 bis 19    Uhr, sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung.


>www.baumschulmuseum.de

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