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Weihnachtsdorf Pinneberg : Aussteller zeigen sich mit dem Auftakt zufrieden

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Auftakt am Mittwoch sei sehr gut gewesen, der Donnerstag etwas schwächer. Zum Wochenende stiegen die Besucherzahlen.

Pinneberg | Wenn Axel Bätge dem Pinneberger Weihnachtsdorf eine Note geben müsste, wäre es eine Zwei. „Es hat gut angefangen. Es ist keine Eins aber eine mittlere Zwei“, urteilte der Mitarbeiter des Glühweinstands direkt vor der Drostei nach dem ersten Wochenende im Weihnachtsdorf. Der Auftakt am Mittwoch sei sehr gut gewesen, der Donnerstag etwas schwächer. „Der Freitag war dann sogar besser als der Sonnabend“, war sich Bätge sicher. Denn die zwischenzeitlichen Schauer hätten viele Besucher abgeschreckt. „Es war am Sonnabend nie leer, aber auch nie drückend voll“, so Bätge, der zusammen mit Jule Briesemeister, Stefani Kadur und Simon Wiegel die Besucher mit Punsch versorgte. Sein Urteil: „Es steht und fällt mit der Live-Musik und dem Wetter.“

Auch Anne Mohneke und Johannes Wotapek waren zufrieden mit den Besucherzahlen. Doch mussten sich die beiden am Grill erst einmal einspielen. „Die ersten beiden Tage hatten wir noch Abstimmungsprobleme, aber wir sind langsam immer besser reingekommen“, sagte Wotapek, der erstmals in Pinneberg war. Doch Freitag liefen sie schon zur Hochform auf. Mehr als 800 Würste gingen über die Theke. „Bratwurst geht immer“, sagte Wotapek, und Mohneke ergänzte: „Und natürlich Currywurst. Mit so einer Nachfrage hatte der Grillmeister aber nicht gerechnet: „Ich kann die Würste fast nicht so schnell ranschaffen, wie ich sie brauche.“

Gegrilltes interessierte Philip Voland und seine Tochter Gabriell nicht. Viel spannender fand die Sechsjährige gebrannte Mandeln. „Das ist unserer erster echter Weihnachtsmarkt in Deutschland“, erläuterte Voland. Im August dieses Jahres zog er mit seiner Familie aus beruflichen Gründen von Chicago nach Pinneberg. Wo sind die Unterschiede zwischen Weihnachtsmärkten in den USA und Deutschland? „In Chicago gibt es einen riesigen Weihnachtsmarkt, aber sonst gibt es das nur in Einkaufszentren. So wie hier mit kleinen Ständen, an denen es Essen oder Süßigkeiten gibt, gibt es in Amerika nicht“, sagte der gebürtige Amerikaner. Während seine Tochter ihn zum nächsten Stand zog, sagte er: „Das ist für uns ein ganz besonderes Erlebnis.“

Ein solches hatte auch Bernd Tempelmann, der mit der ganzen Familie den Weihnachtsmarkt besuchte – Enkel, Kinder, Großvater, alle waren dabei. „Von sechs Monaten bis 96 Jahren haben wir alles dabei“, scherzte Tempelmann am Glühweinstand. Das Weihnachtsdorf ist bis zum 23. Dezember täglich von 12 bis 20 Uhr, freitags und sonnabends bis 21 Uhr geöffnet. Mehr Infos gibt es auch im Internet.

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erstellt am 30.Nov.2015 | 00:32 Uhr

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