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Bönningstedt : Ausschuss empfiehlt unbefristeten Vertrag

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Willkommens-Team und Verwaltung arbeiten Hand in Hand.

von
erstellt am 25.Feb.2016 | 16:00 Uhr

Bönningstedt | Erst sprach der Bönningstedter Ausschuss für Schule, Sport, Kultur, Jugend und Senioren – kurz: Sozialausschuss – im Oktober vergangenen Jahres eine einstimmige Empfehlung aus. Dann beschloss der Gemeinderat im November: Der Vertrag zwischen Bönningstedt und der Quickborner Verwaltungsgemeinschaft hinsichtlich der Aufnahme und Unterbringung von Asylbewerbern und den damit verbundenen kostenpflichtigen Leistungen durch die Verwaltung, wird zeitlich begrenzt und die Beratungen erneut in den Sozialausschuss verwiesen.

Hintergrund dafür waren Diskussionen darüber, ob die Verwaltung die im Vertrag aufgeführten Aufgaben tatsächlich erledigt oder vielmehr das Willkommen-Team den Großteil dieser Aufgaben erledigt. Während der Beratungen konnte nicht abschließend geklärt werden, wer für genau welche Tätigkeiten zuständig ist.

In seiner jüngsten Sitzung empfahl der Sozialausschuss nun am Dienstagabend mehrheitlich die unbefristete Verlängerung der Vereinbarung. Ausschlaggebend dafür war eine Stellungnahme von Pastor Christopher Fock, dem Leiter des Bönningstedter Willkommens-Teams.

Gutes und tragfähiges Miteinander

„Inzwischen hat sich die Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Stellen in Quickborn und dem Willkommen-Team nicht nur eingespielt, sondern ist aus unserer Sicht zu einem guten und tragfähigen Miteinander geworden“, heißt es in Focks Schreiben.

Dazu habe auch ein Gespräch zwischen Mitgliedern des Bönningstedter Teams und Mitarbeitenden der Verwaltung beigetragen. Dabei hätten Fragen und unklare Formulierungen geklärt werden und praktikable Lösungen gefunden werden können. „Grundsätzlich sind die Mitarbeitenden der Verwaltung der Betreuung der Geflüchteten und auch uns gegenüber sehr aufgeschlossen und auch bereit, kurzfristige Lösungen bei Problemen zu finden“, heißt es weiter in der Stellungnahme.

Focks Empfehlung, den Vertrag nunmehr unbefristet zu verlängern, folgten die Ausschussmitglieder bei einer Enthaltung. Der Empfehlung muss nun ein Beschluss im Gemeinderat folgen. Dieser berät darüber am Donnerstag, 3. März.

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