zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

23. August 2017 | 01:08 Uhr

Hasloh : Ausflug in luftige Höhen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Feuerwehr und Gastronomen laden zum Fest ein.

Leon ist fünf Jahre alt und hat überhaupt keine Angst: 30 Meter ließ er sich mit der Drehleiter in die Höhe fahren. Und fand es einfach nur „cool“. Das Fahrzeug der Quickborner Freiwilligen Feuerwehr war eine der Attraktionen beim Parkplatzfest rund um die Hasloher Feuerwache.

Eingeladen hatten dazu gemeinsam die Hasloher Wehr, die Bäckerei Opl und das Landhaus Schadendorf. Für musikalische Unterhaltung sorgten der Musikzug der Feuerwehr sowie ein Duo bestehend aus Tierärztin Monika Schuldt-Opl, der Ehefrau des Bäckermeisters, Helmut Opl, der seit 25 Jahren seinen kleinen Laden auf dem Gelände hat, und Schulleiter Volker Kuntze.

Für Kinder gab es in der Halle fünf Stationen, die Geschicklichkeit und Aufmerksamkeit verlangten. Da konnte auch Bürgermeister Bernhard Brummund (SPD) nicht widerstehen. Er versuchte sich beim Erbsenschlagen und am Heißen Draht.

Wissen und gute Beobachtung warer gefragt bei dem kleinen Haus, in dem 14 Gefahrenquellen versteckt waren. Gar nicht so einfach, in jedem Raum die Übeltäter zu finden: an Kabel knabbernde Mäuse, nicht ausgeschaltete Herdplatte und Bügeleisen, Fön an der Wanne und vielem mehr. Die achtjährige Antonie war ganz vertieft in die Aufgabe und ließ sich durch nichts und niemanden ablenken. Vor der Halle gab es Wasserspiele. Dabei mussten ein Hausbrand gelöscht und Bälle per Wasserstrahl in ein Loch befördert werden.

So viel Aktion macht auch hungrig: Kuchen und Brötchenaus der Bäckerei standen bereit, Pappas Sotirios vom Landhaus bot mit seinem Team griechische und deutsche Spezialitäten an. „Hier trifft man viele Bekannte aus dem Dorf, die sich angucken, was es Neues gibt“, so Brummund. Etwa 500 Besucher kamen im Lauf des Tages – trotz der immer wieder einsetzenden Regenschauer.

Unter den Gästen war auch die neue Vorsitzende des Sozialausschusses, Anne Worthmann (CDU), die in den Korb der Drehleiter stieg. Im Gegensatz zum Fünfjährigen Leon blieb sie jedoch lieber am Boden: „Ich bin froh, dass die Feuerwehr Leben rettet“, sagte sie und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: „Ich bin lieber an anderer Stelle für Rettung zuständig.“

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 03.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen