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Pinneberger Tageblatt

16. August 2017 | 17:35 Uhr

Halstenbek : Ausblick für das Jahr 2016

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Halstenbeks Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann (parteilos) koordiniert elf Großprojekte.

Halstenbek | 2016: Halstenbeks Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann (parteilos) will auch im kommenden Jahr eine Menge bewegen. Kitaausbau, dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in der Gemeinde. Die Konsolidierung des Haushalts. Das sind nur einige Themen. Diese Zeitung stellt die Herausforderungen im Detail vor.

Kita Eidelstedter Weg: Die Kita am Eidelstedter Weg wird mit einer Größe von knapp über 1000 Quadratmetern Platz bieten für insgesamt 100 Kinder in der Krippen-, Elementar- und Hortbetreuung. Gebaut wird in Modulbauweise. Die Ausschreibung ist erfolgt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 2,9 Millionen Euro (ohne Grundstückskosten). Anfang Februar werden die Erdbauarbeiten vor Ort beginnen, parallel läuft im Produktionswerk der Firma Kleusberg die Herstellung der Modulbauten. Die Fundamente werden Ende Februar 2016 gegossen. Die Modulmontage beginnt dann bereits Ende März 2016. Im Juli 2016 kann die Kita bezogen werden. Im gesamten Planungsablauf sind die Nutzer, Kitaleitung und die Kinder einbezogen. Vor allem die Gestaltung der Außen- und Spielgelände sind von den späteren Nutzern, also den Kindern, in einem mehrstufigen Workshop geplant worden.

Kita neben dem Wolfgang-Borchert-Gymnasium: Die Planungen für die Kita in Krupunder, auf dem ehemaligen Interimsparkplatz des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums, laufen auf Hochtouren. Auch diese Kita wird auf einer Fläche von etwa 1000 Quadratmetern Platz für insgesamt 100 Hort-, Krippen- und Elementarkinder bieten. Die Kita der Grundschule Bickbargen wird diesen Neubau im Frühjahr 2017 beziehen. Dieses neue Gebäude wird mit seinem dreieckigen Grundriss ungewöhnlich gestaltet werden. In der Planung sind alle Grundstücksbesonderheiten, optimale Besonnung und Belichtungsverhältnisse und ein originelles, den Bedürfnissen angepasstes Grundrisskonzept berücksichtigt. Gebaut wird konventionell. Der Bauantrag wird noch in diesem Jahr eingereicht. Die Kostenschätzung für die Kita mit allen Außenanlagen und allen Planungsleistungen beträgt etwa 2,8 Millionen Euro.

Grundschule Bickbargen: In 2016 beginnen die Planungen für die energetische Sanierung und den Umbau der Grundschule Bickbargen. Es sollen bis zum Sommer 2017 weitere Klassenräume bereitgestellt werden (Räume der Kita), der Container auf dem Schulgelände wird zum Sommer 2017 abgebaut und auch Teilflächen der Außenanlagen werden überplant. Dies erfolgt in enger Abstimmung mit der Schule und auch mit den Schülern und Eltern.

Neue Ampelanlage Lübzer Straße/Bickbargen: Der Kreuzungsbereich Bickbargen/Lübzer Straße wird künftig voll beampelt werden. Die derzeitige Bedarfsampel wird dann abgebaut. Die Mittel in Höhe von 60.000 Euro hierfür werden im Haushalt 2016 beantragt. Realisierung ist für Frühjahr/Sommer 2016 angestrebt.

Unterkünfte für Flüchtlinge: Die Containeranlage Bickbargen wird Ende 2015 weitestgehend fertiggestellt sein. Außenanlagen und Restarbeiten werden noch in den ersten Monaten 2016 erfolgen. Der Bezug der Räume für maximal 40 Personen ist für die ersten Januarwochen geplant. Bisher sind mehr als 30 Wohnungen für Flüchtlinge angemietet, die Suche nach angemessenem Wohnraum läuft weiter auf Hochtouren. Parallel sind mehrere Ankaufsverhandlungen für Wohngebäude angelaufen, Wertgutachten werden erstellt und gegebenenfalls interessante Gebäude angekauft. Für die weitere Unterbringung von Flüchtlingen sind derzeit 16 verschiedene Standorte hinsichtlich Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Zentralität und Nachbarschaft in Prüfung. Die Ergebnisse werden im Januar 2016 den politischen Gremien und der Bevölkerung vorgestellt. In einer Abstufung zwischen kurz-, mittel- und langfristig verfügbaren Flächen wird ein hoffentlich nachhaltiges Konzept umgesetzt.

Finanzsituation: Die Haushaltskonsolidierung und damit verbunden ein strikter Sparkurs werden in 2016 weiterhin einen hohen Stellenwert haben. Außer der Fortführung der AG Finanzen sollen auch Möglichkeiten zur Steigerung der Einnahmen im Bereich der Gewerbesteuern diskutiert werden.

Straßenerneuerungen: In 2016 werden die Planungen für die Erneuerung der Bahnhofstraße und der Feldstraße beginnen. Die Umsetzung der Baumaßnahmen können dann, entsprechende politische Beschlüsse vorausgesetzt, in 2017 erfolgen.

Park and Bike um die S-Bahn-Stationen: In 2015 wurden für das direkte Umfeld an den S-Bahnstationen Halstenbek und Krupunder die Planungen für die Neugestaltung der Fahrradabstellanlagen beauftragt. Sie sind teilweise in einem sehr schlechten Zustand, Belichtung und Beschilderungen sowie ein Angebot an abschließbaren Fahrradboxen fehlen. Ob eine bauliche Umsetzung der Planung erfolgen kann, ist in 2016 mit den politischen Gremien abzustimmen.

Rathausumfeld: Die Gebäude des Rathausquartiers werden Ende 2016 im Rohbau fertiggestellt. Anschließend werden die Wege östlich des Rathauses wiederhergestellt und damit der neue Rathausvorplatz vollständig und umfassend erneuert sein.

Umstellung der Feuerwehrzentrale und Fahrzeuge auf Digitalfunk: Die Umstellung auf Digitalfunk erfolgt ab sofort und wird zum Frühjahr 2016 beendet sein. Halstenbek ist einer der Vorreiter hierfür in Schleswig-Holstein. Die Kosten belaufen sich auf etwa 260.000 Euro.

Feuerwehr: In 2016/2017 sollen altersbedingt ein Rüstwagen und ein Mannschaftstransportwagen ausgetauscht werden. Die Kosten betragen 640.000 Euro. Der Austausch muss noch im Rahmen der Haushaltsberatungen beschlossen werden.

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erstellt am 18.Dez.2015 | 17:42 Uhr

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