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Ellerbek : Ausbau der digitalen Modellgrundschule

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ellerbeker Gemeinderat stimmt Anschaffung von Smartboards und Tablets zu.

shz.de von
erstellt am 18.Dez.2015 | 17:58 Uhr

Ellerbek | Die Lehrer der Ellerbeker Hermann-Löns-Schule und Schulleiterin Thorina Nielsen haben einen langen Weg zurückgelegt. Am Donnerstagabend sollten die Ellerbeker Gemeindevertreter der Anschaffung für Smartboards und Tablets für die Schüler der Hermann-Löns-Grundschule zustimmen. Vor der Sitzung war Nielsen die Anspannung deutlich anzusehen.

Umso erleichterter war die Schulleiterin über die positive Entscheidung der Gemeindevertreter. Das Votum erfolgte mit zwölf Ja-, zwei Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen. Kurzfristig können jetzt Smartboards sowie Tablets für alle Klassen angeschafft werden. Insgesamt 75.000 Euro stellt die Gemeinde außerplanmäßig für das Haushaltsjahr 2015 bereit. Zur Auswahl standen die kleine Lösung im Wert von etwa 50.000 Euro und die große Lösung für knapp 75.000 Euro. Bereits im Mai dieses Jahres stellte die Hermann-Löns-Schule in Ellerbek ihr Konzept für digitales Lernen einer Jury des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein (IQSH) vor. Dabei erhielt die Schule ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro.

Doch um dem Ruf einer Modellschule auch gerecht zu werden, kämpfte Nielsen für den Zuschuss der Gemeinde. „Die Kinder lieben das und die Eltern wollen das“, betonte Nielsen während der Sitzung. Bisher ist lediglich ein Smartboard in einem Klassenzimmer im Gebrauch. Zukünftig sollen alle Klassenräume mit der digitalen Tafel ausgestattet werden.

Die Entscheidung für die Anschaffung der Geräte stand auf der Kippe. Denn zuvor war viel im Schulausschuss sowie im Finanzausschuss darüber diskutiert worden. Der Schulausschuss war sich nicht einig. Die SPD schlug die Zahlung von 50.000 Euro auf einen Schlag vor. Dies wurde jedoch abgelehnt. Die CDU wollte lieber noch abwarten und schlug ihrerseits zwei Zahlungen von jeweils 25.000 Euro in den Jahren 2016 und 2017 vor. Diesem Vorschlag wurde zugestimmt.

Währenddessen votierte der Finanzausschuss für die Bereitstellung der großen Lösung, also 75.000 Euro auf einen Schlag. Nielsen betonte, wie wichtig es sei, alle Geräte zur selben Zeit zu kaufen. „Es macht ansonsten keinen Sinn. Nachher haben wir Geräte unterschiedlicher Versionen“, sagte Nielsen. Es sei ein großer Schritt in die Zukunft für die Schule, sagte die Schulleiterin erfreut.

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