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Infrastrukturprojekte im Kreis Pinneberg : Auf diesen Straßen rollen die Bagger

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Landesstraße 110 bei Ellerhoop früher fertig als geplant. Bauarbeiten auf Landesstraße 76 in Borstel-Hohenraden verzögern sich.

Kreis Pinneberg | Auf etlichen Straßen im Kreis Pinneberg wird gebuddelt. Ein Teil der Arbeiten soll während der kommenden Wochen abgeschlossen werden. Andere Projekte ziehen sich indes bis in den Herbst. Positiv: Die L110 zwischen Bevern und Ellerhoop ist etwa drei Wochen früher fertig als geplant. Die Arbeiten auf der L76 dagegen könnten bis zu drei Wochen länger dauern.

Zu den großen Verbindungsstraßen, auf denen die Bagger unterwegs sind, gehört die L76 (Quickborner Straße und Pinneberger Straße) zwischen Borstel-Hohenraden und Quickborn-Renzel. Derzeit laufen die Arbeiten zwischen dem Autobahn-23-Anschluss Pinneberg-Nord und der Feuerwache an der Mündung des Schwarzen Wegs. Die Straße ist deswegen gesperrt. Weil im Untergrund alte Versorgungsleitungen gefunden wurden, die statt 1,20 Meter nur 25 bis 55 Zentimeter tief lagen, verzögert sich wohl die Fertigstellung. Ob der Rückstand aufgeholt werden kann, konnte der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV) gestern nämlich noch nicht sagen. Nach jetzigem Stand verzögern sich die Arbeiten damit um etwa drei Wochen auf die erste Novemberwoche. Zirka 2,7 Millionen Euro fließen in das Projekt.

Der letzte Bauabschnitt auf der L110 (Hauptstraße) zwischen Ellerhoop und Bevern wurde dagegen etwa drei Wochen früher fertig als geplant. Auf der L110 wurden zirka drei Millionen Euro verbaut.

Dieses Bauprojekt wird die Menschen in der Region noch lange beschäftigen: Bis 2018 wird die Autobahn 7 zwischen Hamburg und Bordesholm ausgebaut. Inklusive Lärmschutzdeckel in Hamburg-Schnelsen kostet das etwa 1,6  Milliarden Euro. Der Abschnitt zwischen Hamburg und Quickborn soll bis Ende Februar 2016 fertig sein.

Tiefe Löcher in der Elmshorner Max-Planck-Straße.  (Foto: Jankowski)
Tiefe Löcher in der Elmshorner Max-Planck-Straße. (Foto: Jankowski)
 

Der Kreis Pinneberg erneuert die K21 zwischen Seeth-Ekholt und Oha. Bis zum 30. August ist sie gesperrt. Die Baukosten betragen inklusive eines neuen Radwegs etwas mehr als eine Million Euro. 1,7 Millionen Euro investiert der Kreis in die K  2 zwischen Lutzhorn und Barmstedt. Die Straße ist voraussichtlich bis Ende Oktober gesperrt.

Auch in den Städten wird gebuddelt. Die Stadt Pinneberg und die Stadtwerke Pinneberg stecken etwa zwölf Millionen Euro in die Erneuerung von Versorgungsleitungen. Bis Ende Oktober ist deswegen die Richard-Köhn-Straße gesperrt. Anschließend wird auf dem Thesdorfer Weg gebaut. Die Bauarbeiter auf der Osterholder Allee sollen bis Ende August abgeschlossen sein. Dort investieren die Stadtwerke 400  000 Euro. In deren Auftrag werden dort Gas- und Glasfaserleitungen verlegt.

 

Auf der Mühlenstraße in Wedel setzen die Stadtwerke zwischen Mühlenteich und Rathausplatz Trinkwasserleitungen in Stand. Die Kosten belaufen sich auf etwa 110.000 Euro. Zwischen dem 17. und 30. August wird es an sieben Tagen Einschränkungen für den Verkehr geben. Dann ist die Fahrbahn nur einspurig befahrbar. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt. Ab Oktober gibt es eine weitere Baustelle in Wedel. Im Tinsdaler Weg legen die Stadtwerke nahe des Mündungsbereichs Industriestraße Versorgungsleitungen. Das dauert acht Wochen, wobei die Straße nur vier Wochen lang halbseitig gesperrt ist. Die Kosten liegen bei 400.000 Euro.

In Elmshorn werden Justus-von-Liebig-Straße, Max-Planck-Straße und Carl-Zeiss-Straße saniert. Etwa eine Million Euro fließt in das Projekt. Die Arbeiten dauern bis August 2016. In Schenefeld ist die Lornsenstraße zwischen Altonaer Chaussee und Moorweg bis zum 16. August gesperrt. Dort wird die Fahrbahn saniert.

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erstellt am 08.Aug.2015 | 15:00 Uhr

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