zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

13. Dezember 2017 | 14:34 Uhr

Turmfest : Auf der Slackline dem Himmel näher

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Am 11. Juni wird rund um die Marienkirche wieder gefeiert.

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2017 | 13:00 Uhr

Quickborn | Es ist ein großes Gemeindefest mit einer langjährigen Tradition, das alle zwei Jahre hunderte von Besuchern auf das Gelände rund um die evangelische Marienkirche in Quickborn, Christian-Frederik-Hansen-Platz, lockt: das Turmfest. Nächster Termin ist Sonntag, 11. Juni. Dann geht es mit einem Familiengottesdienst zum Thema „Ein Turm-Erlebnis“ um 10 Uhr los, bevor um 11 Uhr das Fest offiziell eröffnet wird.

„Als das Fest 1998 zum ersten Mal stattfand, wurde Geld für die Sanierung der Marienkirche gesammelt“, sagte Pastorin Claudia Weisbarth. Inzwischen wechselt der Verwendungszweck für das Geld, das an diesem Tag zusammenkommt. Aktuell fließt der Erlös zu jeweils einem Drittel in die Arbeit der Kirchengemeinde, den Bau des neuen Hasloher Gemeindehauses und ein Schulprojekt in Indien. „Das Vorbereitungsteam hat ein tolles Programm ausgearbeitet mit spannenden Angeboten für die ganze Familie. Das war uns sehr wichtig“, so Weisbarth. Zu den Höhepunkt zählt ohne Zweifel die Kletterpartie.

Zwischen den beiden Kastanien links vom Kirchturm wird ein Slackline gespannt, jenes Band, auf dem insbesondere Jugendliche und Kinder wie auf einem Seil balancieren. „So sind sie dem Himmel ein Stück näher“, sagte die Pastorin. Neben einem bunten Kinderprogramm präsentiert sich die Diakonie, werden handgefertigte Töpferware ,, Grillspezialitäten, kalte Getränke und Kaffee in der Cafeteria angeboten. Verschiedene Chöre sorgen ebenso für den musikalischen Rahmen wie das Peter-Wulff-Thießen-Trio. Kaffee und Kuchen gibt es nicht zu Festpreisen. Vielmehr werden die Besucher um Spenden gebeten, und alle Organisatoren hoffen im Sinne der guten Sache auf großzügige Gäste.

Geschichtswerkstatt stellt Fotos aus

Nicht fehlen darf die Tombola mit attraktiven Gewinnen. Darunter ist auch ein Tablet, das die Kirchengemeinde gestiftet hat. „Besonders einzigartig werden die Preise durch die Verpackungen, die wir vom Vorbereitungsteam dafür basteln“, so Christine Wullenweber.

Mit von der Partei ist einmal mehr die Geschichtswerkstatt der Quickborner Volkshochschule. „Wir klinken uns gern ein und zeigen an Schautafeln die Geschichte vieler Quickborner Häuser“, sagte Irene Lühdorff. Außerdem hat die Geschichtswerkstatt Fotoserien zusammengestellt, in denen es unter anderem um Quickborner Kulturdenkmale, die Namensgeber verschiedener Straßen und das Explosionsunglück von 1917 geht. Irene Lühdorff wird bis 17 Uhr im Gemeindehaus als Gesprächspartnerin zur Verfügung stehen. Dass das Wetter an diesem Tag hervorragend sein wird, steht für Pastorin Weisbarth außer Frage: „Vor vier Jahren hatten wir Regen, vor zwei Jahren Sturm. Jetzt sind wir dran mit Sonnenschein.“

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen