9,33 Euro pro Quadratmeter : Auch Mieten im Hamburger Umland steigen

Teures Leben in der Elbmetropole: Tausende Menschen gingen im November 2012 in Hamburg zur Kundgebung „Mietenwahnsinn stoppen“ auf die Straße.
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Teures Leben in der Elbmetropole: Tausende Menschen gingen im November 2012 in Hamburg zur Kundgebung „Mietenwahnsinn stoppen“ auf die Straße.

Der Speckgürtel um Hamburg wird fetter, belegt eine weitere Studie. Das hat auch höhere Mietpreise zur Folge. Bei Neubauten im Kreis Pinneberg haben sie beinahe Hamburger Niveau erreicht.

shz.de von
24. April 2014, 06:00 Uhr

Hamburg | Weil Wohnraum in Hamburg immer teurer wird, ziehen viele Menschen ins Umland. Und so steigen auch dort die Mieten und Kaufpreise für Wohneigentum. Spitzenplätze belegt dabei der Kreis Pinneberg.

Nachdem vor etwa zwei Wochen die Landesbausparkasse (LBS) Schleswig-Holstein in ihrem Immobilienatlas den Hamburger Wohnungsmarkt analysierte, bestätigt nun die Beratungsgesellschaft Analyse und Konzepte, dass der Speckgürtel um Hamburg immer fetter wird.

In den sechs Umlandkreisen Pinneberg, Segeberg, Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Harburg und Stade wird die Bevölkerung laut der Studie von 1,4 Millionen (Stand 2012) auf 1,5 Millionen Menschen im Jahr 2030 steigen. Allein im Kreis Pinneberg werden es 323.000 (2030) statt 298.000 (2012) sein.

Und so steigen auch die Kosten für Wohnraum. Mit durchschnittlich 9,33 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter in Neubauten habe Pinneberg laut Studie „fast Hamburger Niveau“ erreicht. Ähnliches gilt für Preise von Wohneigentum. Der Kreis Pinneberg belegt mit durchschnittlich 2873 Euro pro Quadratmeter den zweiten Platz hinter dem Kreis Stormarn (2936 Euro).

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