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Open-Air-Festival in Pinneberg : Auch der Regen kann die Filmfans nicht stoppen

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Mehr als 800 Pinneberger besuchen an drei Tagen Open-Air-Festival. „Monsieur Claude und seine Töchter“ Publikumsmagnet.

Pinneberg | Ein Gartenstuhl auf dem Fahrradgepäckträger, ein Klappstuhl auf dem Rücken – festgebunden mit Spanngurten – oder einfach ein Anglerstuhl in der Hand, so zogen von Donnerstag bis Sonnabend mehr als 800 Pinneberger durch die Innenstadt. Wo sonst Einkaufstüten getragen werden, wurden von den Besuchern des siebten Pinneberger Open-Air-Kinos die eigenen Sitzgelegenheiten geschultert, um sie auf dem Drosteiplatz aufzustellen.

„Wir sind mit der Resonanz auf jeden Fall zufrieden“, bilanzierte Sandra Gürtler, Projektassistenz beim Stadtmarketing und Citymanagement Pinneberg, am Sonnabend. Dabei hätte zu den ersten beiden Tagen ein Dialog aus dem Film „Mit Schirm, Charme und Melone“ mit Uma Thurman gepasst: „Ein Mann mit Regenschirm ist ein Mann, der Petrus um Regen anfleht. Und ein Mann ohne Schirm ist ein Narr.“

Doch auch die Regenschauer konnten die Besucher nicht abschrecken. „Immer wenn die Leute sich überlegt hatten, loszugehen, setzten die Schauer wieder ein“, sagte Gürtler und ergänzte: „Wir waren aber überrascht, wie viele Menschen dennoch gekommen sind.“ Die Sommerkleidung blieb im Schrank und kurzerhand wurden Schirm, Regenjacke und –stiefel und vor allem viele wärmende Decken wieder hervorgeholt.

Dem Grundsatz „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung“ folgend, schauten am Donnerstag etwa 150 Besucher den deutschen Kassenschlager „Honig im Kopf“. Freitag kamen etwa 200 gut beschirmte Besucher zu „Heute bin ich Samba“. Sonnabend wurden die Besucherzahlen beider Abende bei perfektem Sommerwetter getoppt.

„Wir wissen es nicht genau, aber es waren zwischen 400 und 500 Besucher da“, freute sich Gürtler. Gezeigt wurde die Komödie „Monsieur Claude und seine Töchter“. „Vielleicht lag es am Film, aber ich denke, dass es vor allem daran lag, dass das Wetter mitgespielt hat“, so Gürtler, für die es das erste Open-Air-Kino war, aber sicherlich nicht das letzte bleiben soll.

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erstellt am 31.Aug.2015 | 10:00 Uhr

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