Auch Computer brauchen viel Liebe

An Relingens Schulen wächst die Ausstattung mit Computern und digitalen Whiteboards und damit auch die Notwendigkeit der technischen Betreuung mit der Schaffung einer neuen IT-Stelle.
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An Relingens Schulen wächst die Ausstattung mit Computern und digitalen Whiteboards und damit auch die Notwendigkeit der technischen Betreuung mit der Schaffung einer neuen IT-Stelle.

Schulausschuss Heute Abend diskutiert das Gremium über die Schaffung einer neuen IT-Stelle / Kosten: 28 000 Euro pro Jahr

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14. September 2017, 16:00 Uhr

Schulen ohne Informationstechnik (IT)? Unvorstellbar im Zeitalter der globalen Vernetzung. Die Gemeinde Rellingen und ihre Verantwortlichen nehmen zurzeit etwa 25 Millionen Euro in die Hand, um sich als Schulstandort für die Zukunft zu positionieren. Am heutigen Donnerstag wollen die Mitglieder des Schulausschusses unter der Leitung von Christian-Mathias Zimmermann (SPD) ein weiteres Zeichen setzen: Ab 19    Uhr tagt das Gremium im Rathaus an der Hauptstraße und will empfehlen, „für die Betreuung der IT in den Rellinger Schulen eine weitere Kraft mit 19,5-Stunden im Stellenplan aufzunehmen“.

Zum Verständnis: Der Schulausschuss hat im Januar 2016 der Einstellung einer IT-Kraft für die Betreuung der Elektronischen Datenverarbeitung (EDV) der Rellinger Schulen zugestimmt. Im Juni 2016 hat die Mitarbeiterin in der Caspar-Voght-Schule (CVS) begonnen. Seitdem wurden weitere EDV-Ausstattungsgegenstände gekauft.

Fakt ist: Die Betreuung der technischen Einrichtungen ist nicht weniger geworden. Denn mittlerweile müssen:
>  zwei PC-Räume mit 30 Schülern sowie einem Lehrer-Arbeitsplatz
>  zwei PC-Räume mit zwölf Schülern sowie einem Lehrer-Arbeitsplatz
>  ein Notebookwagen mit zwölf Geräten in der Grundschule
>  24 digitale Whiteboards mit Laptop in den Klassenräumen
>  neun Arbeitsplätze im Lehrerarbeitsraum
>  elf PC-Arbeitsplätze in der Verwaltung betreut werden. „Zu den Herbstferien sollen dann noch die Ipad-Koffer dazu kommen.

Nicht genug: Seit den Osterferien ist auch in der Erich Kästner Schule an der Heidestraße in Krupunder der EDV-Raum eingerichtet. In allen Klassenräumen kommt zudem ein Laptop zum Einsatz. Außerdem sind in der Einrichtung fünf Arbeitsplatz-Rechner in der Verwaltung vorhanden.

Im Zuge des mehr als sechs Millionen Euro teuren Neubaus wird auch der PC-Raum in der Brüder-Grimm-Schule an der Schmiedestraße eingerichtet. „Dort werden in den Klassenzimmern ein Laptop, in den Differenzierungsräumen vier Laptops, vorhanden sein. Auch ist geplant, in den vier Fachräumen digitale Whiteboards einzusetzen“, beschreibt die Verwaltung den Status quo.

Durch den Umzug des Förderzentrums, in dem in der Verwaltung vier Arbeitsplatz-Rechner stehen, ist für die Betreuung eine Wegezeit einzuplanen. Zusätzlich sind in allen Schulen Drucker, Telefone, Fax- und Kopiergeräte sowie das EDV-Netzwerk zu betreuen.

Die Politiker dürften das Begehren kaum ablehnen. Laut Verwaltung habe es sich an der CVS bewährt, dass „die IT-Mitarbeiterin vor Ort als Ansprechpartnerin zur Verfügung steht. Es konnten alle Probleme umgehend beseitigt werden, was die Zufriedenheit der Lehrkräfte und die Qualität des Unterrichts verbessert.“ „Angesichts der Anzahl der Geräte, die in allen Schulen zum Einsatz kommen bezieungsweise kommen werden, ist die Unterstützung der IT-Kraft erforderlich“, heißt es daher in der Beschlussvorlage.

Bereits für die Betreuung der IT an der CVS reicht die Arbeitszeit der Mitarbeiterin (19,5 Wochenstunden) nicht aus. Es sind erhebliche Mehrstunden angefallen. Es ist vorgesehen, die neu einzustellende Kraft an zwei Tagen in den beiden Grundschulen sowie an einem Tag in der CVS einzusetzen. Die Kosten für eine Stelle einer IT-Fachkraft – Entgeldgruppe 9 mit 19,5    Stunden – liegen bei etwa 28  000      Euro.


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