Auch Bürger werden zur Kasse gebeten

An der  Bundesstraße in Kummerfeld werden demnächst die Oberflächenentwässerungseinrichtungen saniert.
An der Bundesstraße in Kummerfeld werden demnächst die Oberflächenentwässerungseinrichtungen saniert.

Kummerfeld muss Regenwasserleitungen sanieren

shz.de von
24. Februar 2014, 16:00 Uhr

Die Gemeinde Kummerfeld muss rund 285 000 Euro ausgeben, um die Oberflächenentwässerungseinrichtungen an der Bundesstraße zu sanieren. An den Kosten werden auch die Anlieger beteiligt, erklärte Bürgermeisterin Erika Koll (SPD).

Sie schätzt, dass rund 80 Grundstückseigentümer zur Kasse gebeten werden. Wie viel sie zahlen müssen, stehe allerdings nicht fest. Die Bürgermeisterin betonte zudem, dass die Betroffenen im April zu einer Informationsveranstaltung eingeladen werden. „Uns ist es wichtig, die Bürger aufzuklären“, so Koll.

Die Arbeiten werden vermutlich im Juni beginnen. Die Instandsetzung der Regenwasserleitungen erfolgt im Zuge der Erneuerung des östlichen Geh- und Radweges. Da die Bundesstraße eine Kreisstraße ist, muss der Weg vom Kreis hergerichtet werden. Auch die Kosten bleiben am Kreis hängen.

Um die Oberflächenentwässerung kümmert sich dagegen die Gemeinde. Die nutzt die Bauarbeiten des Kreises, um die Regenwasserleitung gleich mit zu sanieren. Ansonsten müsste die Straße vermutlich in einigen Jahren noch einmal aufgerissen werden, befürchtet Koll.

Mit der Oberflächenentwässerung beschäftigt sich der Kummerfelder Bau-, Wege- und Umweltausschuss am Mittwoch, 26. Februar, ab 20 Uhr in der Feuerwache am Bornbarg.


zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen