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Fertigstellung Mitte September : Arbeitseinsatz nur mit Schutzmaske

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Sanierung der Sporthalle der Erich Kästner Grundschule kostet 290.000 Euro

von
erstellt am 11.Aug.2015 | 12:15 Uhr

Rellingen | Valet Adam hat alles im Blick. Die Chefin des Abbruchunternehmens aus dem Raum Oldenburg lässt ihre Jungs nicht aus den Augen. Tatort Sporthalle der Erich Kästner Schule in Rellingen-Krupunder: Mit Sicherheitsanzug und Maske inklusive Spezialfilter vor dem Gesicht zerlegt das Expertenteam den 800 Quadratmeter großen Hallenboden. Es ist wohl die aufwändigste Maßnahme der insgesamt 290.000 Euro teuren Vollsanierung der 40 Jahre alten Sportstätte.

Der Schutz muss sein, betont auch Helge Jantzen. Der Bodenuntergrund sei vollgestopft mit hochgiftiger und gesundheitsgefährdender Mineralwolle. „Wegen des hohen Glasanteils muss mit großer Vorsicht und Akribie entsorgt werden“, sagt der Verwaltungsmitarbeiter, Abteilung Gebäudemanagement im Rellinger Rathaus. Doch das sind „Sünden“ vergangener Jahrzehnte. Das Material wird seit langem nicht mehr verwendet. „Heute kommt Steinwolle zum Einsatz“, klärt Jantzen auf. Jeden Tag, häufig sogar zweimal, ist er vor Ort an der Heidestraße. Schließlich gilt es, ein Auge auf zum Teil 16 Gewerke zu werfen.

„Wir schaffen die Voraussetzungen für Schul-, Vereins- und Gymnastiksport“

Zwei Wochen vor den Sommerferien ging es los. Die in 2014 von Rellingens Politikern abgesegnete Grundsanierung sieht den Einbau einer neuen Akustikdecke sowie eines Doppelschwingbodens vor. Die Dämmung wird ergänzt, neue Fluchttüren mit sogenannter Panikverriegelung eingebaut. Im Einsatz sind Sportbodenbauer, Trockenbauer, Elektriker, die Objekteinrichter und diejenigen, die beispielsweise den überdimensionalen Trennvorhang einbauen. Da werkeln die Schwingbodenbauer und Spielfeldmarkierer, diejenigen, die sich um die Linien für Basketball, Übungshandball, Badminton, Tennis und Volleyball kümmern. Jantzen verkündet mit Stolz: „Wir schaffen die Voraussetzungen für Schul-, Vereins- und Gymnastiksport.“

Der Experte lässt den Blick schweifen. Zur Decke: „Die ist mittlerweile fertig gestellt. Wir haben sie hochmodern mit augenverträglichen LED-Lampen ausgestattet. Je nach Situation, kann ein Dimmer eingesetzt werden.“

Inzwischen erscheint Britta Möller. Die Ex-Leistungsturnerin ist sich treu geblieben und versorgt als Geschäftsführerin – mit ihrem Bruder Sven – Sporthallen unter anderem mit dem Einbau der Fundamente für Reckstangen. „2,80 Meter tief ist das alte Versenk-Reck eingelassen“, demonstriert Jantzen die Technik. Möller schaut auf den Boden. „Künftig reichen 40 Zentimeter Tiefe, um die neue Sportanlage sicher einzubauen“, versprechen beide unisono.

Und wann wird die Halle frei gegeben? Jantzen schaut auf seinen Plan: „Voraussichtlich Mitte September.“ Und blickt schon auf 2016: Die Planungen für die Sanierung der Sporthalle Ellerbeker Weg laufen auf Hochtouren.

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