H&M-Pläne in Pinneberg : Applaus und etwas Skepsis

Noch  eine Fotomontage, voraussichtlich im Herbst 2014 Realität: Das schwedische Textilunternehmen H  &  M wird eine Filiale mit 1315 Quadratmetern Verkaufsfläche am Pinneberger Lindenplatz eröffnen.
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Noch eine Fotomontage, voraussichtlich im Herbst 2014 Realität: Das schwedische Textilunternehmen H & M wird eine Filiale mit 1315 Quadratmetern Verkaufsfläche am Pinneberger Lindenplatz eröffnen.

Was halten die Pinneberger von den H&M-Plänen am Lindenplatz? Wir haben vor Ort nachgefragt.

shz.de von
26. Januar 2014, 14:00 Uhr

Es ist soweit: Die schwedische Modekette H&M soll ab Herbst 2014 nach Pinneberg City am Lindenplatz kommen. Ersetzt wird der Edeka-Markt Meyer, der ein paar Meter weiter an den Marktplatz zieht. Des Weiteren arbeitet die VR-Bank in Zusammenarbeit mit der Kaufmannsfamilie Meyer offenbar an neuen Projekten, für eine vielfältigere Auswahl von Geschäften, sodass es keinen Grund mehr geben soll, Pinneberg für Einkäufe verlassen zu müssen. Die Stadt Pinneberg erhofft sich mit diesen Konzepten eine Zunahme an Attraktivität. Mit dem Einzug des schwedischen Modehauses soll der Beginn der Umwandlung eingeleitet werden. Holger Gieseler, Vorsitzender der Wirtschaftsgemeinschaft Pinneberg erhofft sich unter anderem den Bau einer Gastro-Meile sowie die Ansiedlung von Sportfach- und Schuhgeschäften.

Diese Zeitung hat Bewohner der Kreisstadt nach ihrer Meinung über die Entwicklung Pinnebergs gefragt. Dabei zeigte sich die Mehrheit von den Plänen erfreut. So auch Martin Bretschneider (27): „Ich finde es gut, weil die Klamottenläden bisher nicht so ansprechend sind.“ Ein neues Modehaus sei ihm definitiv lieber als beispielsweise eine weitere Bäckerei. Auch Emilce Rucci (24) aus Elmshorn und Irfan Kovaci (35) aus Pinneberg freuen sich. „Das ist der Weg zur nächsten Filiale nicht mehr so weit“, so die Beiden unisono, die Zustimmung von simone Darius erhalten. „Ich finde es gut. Es ist sehr praktisch für mich und meine Tochter“, sagt die 43-Jährige. Dass das Angebot „viel zu gering“ ist, findet schließlich Matthias Pfeiffer (56), der allerdings einräumt, „nicht sehr modeinteressiert“ zu sein.

Eva Schmidt hingegen betracht das Vorhaben nur als den berühmten Tropfen auf den heißen Stein. Ein neues Modegeschäft allein könne die Stadt auch nicht mehr retten. Dafür müsse es schon ein Kaufhaus sein. „Das würde ich mir wünschen“, so die 48-Jährige.

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